Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erfüllt Dienstleistungsaufgaben für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Dafür steht ein flächendeckendes Netz von Arbeitsagenturen und Geschäftsstellen zur Verfügung. Das IT-Systemhaus ist der operative IT-Dienstleister der Bundesagentur für Arbeit.
Die Informationstechnik der BA erbringt die komplette Rechenzentrumsleistung für 1.800 angebundene Liegenschaften. Mit 160.000 vernetzten PC-Arbeitsplätzen und der dazugehörigen Infrastruktur, etwa 11.400 Servern und drei zentralen hochverfügbaren Rechenzentren, betreibt die BA-Informationstechnik eine der größten IT-Landschaften Deutschlands und entwickelt diese ständig weiter. Monatlich fallen rund 50 Millionen E-Mails, 18 Millionen Überweisungen mit einem finanziellen Volumen von 10 Milliarden Euro, 9 Millionen Postsendungen und 46 Millionen Druckseiten an
Sollte die IT einmal stehen, könnten Kunden der BA im schlimmsten Fall keine finanziellen Leistungen zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen, Entgeltersatzleistungen (zum Beispiel Arbeitslosengeld oder Insolvenzgeld) oder Kindergeld ausgezahlt werden. Die IT hat daher eine Schlüsselrolle in puncto Geschäftserfolg der BA.
2009 stellte sich für den Servicebereich Storage/Windows des IT-Systemhauses die Herausforderung, das bestehende Backupszenario auf der Basis von Backup und Tape und der manuellen Verbringung in einen zweiten Brandschutzabschnitt in 1.500 Liegenschaften und Geschäftsstellen bedienerlos zu designen und umzusetzen. Neben den täglichen Backup-Prozessen unternehmenskritischer Daten war es notwendig, auch Recovery- und Disasterprozesse komplett neu zu designen und umzusetzen.
Nach erfolgter Abschätzung und Vorausberechnung der betriebsinternen Herausforderungen entschied sich das IT-Systemhaus der BA für Lösungen von CA Technologies. Damit werden geschäftskritische Daten aus den rund 1.500 dezentralen Liegenschaften mittlerweile bedienerlos gesichert, heißt es. Ein täglicher Bandwechsel mit Verbringung des Datenträgers in einen zweiten Brandschutzabschnitt sei nicht mehr nötig. Auch die Neuanschaffung störungsanfälliger und wartungsintensiver Bandlaufwerke soll entfallen. Die Administration, Überwachung und Durchführung von Wiederherstellungsanforderungen erfolgt nun komplett zentral, heißt es.
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