Endpunktschutzplattform

Stärkung der Cybersicherheit

Die weltweit tätige Non-Profit-Organisation SOS-Kinderdorf investiert in die eigene IT-Sicherheit und nutzt seit April 2020 eine Endpunktschutzplattform.

IT-Sicherheit

Sowohl IT-Sicherheit als auch die dadurch ermöglichte Compliance und der Datenschutz haben einen hohen Stellenwert für SOS-Kinderdorf.

Damit alle Mitarbeiter rund um den Globus effektiv ihrer Arbeit nachkommen und miteinander kommunizieren können, bedarf es einer soliden und stabilen IT-Infrastruktur. Um diese wiederum funktionsfähig und sicher zu halten, muss eine Vielzahl von Zahnrädern ineinandergreifen – neben den richtigen Technologien und den passenden Prozessen braucht es geschulte ­Mitarbeiter sowie einen gesunden Mix aus Prävention, Detektion und Response.

Um sicherzustellen, dass in der IT alles nach Plan verläuft, unterzieht SOS-Kinderdorf die Systeme in ­regelmäßigen Abständen externen sowie internen Kontrollen. Als es 2019 wieder einmal Zeit für einen Audit war, wurden bei diesem Check gewisse Schwachstellen beim Endpunktschutz festgestellt und es wurde der Beschluss gefasst, neue Investitionen zu tätigen. Infolge gemeinsamer Gespräche des internen Teams mit dem langjährigen Systempartner ACP wurde ein Selektionsprozess gestartet. Im Rahmen der Auswahl fiel schließlich die Entscheidung zugunsten der Lösung von Sentinelone. Das lag nicht zuletzt daran, dass die Plattform beim Proof of Concept (PoC) mit tiefgehender Sichtbarkeit überzeugt hat, die dem bisher verwendeten Antivirensystem überlegen war.

Bessere Erkennungsquote

Der ursprüngliche Plan war es, den Rollout im Oktober 2020 zu starten, doch da im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus die Nachfrage nach Cyberschutz für Homeoffice-Geräte anstieg, wurde der Umstieg auf die neue Sicherheitslösung bereits im April begonnen. Inzwischen sind alleine an den Standorten Innsbruck und Wien etwa 400 Endpunkte mit der neuen Lösung ausgestattet, zusätzliche ca. 1.600 Agenten befinden sich auf Endpunkten an 17 anderen Standorten auf mehreren Kontinenten. Der langfristige Plan für die nächsten Monaten und Jahre beinhaltet eine Installation der Lösung an vielen weiteren Stellen weltweit.

Für das IT-Team war neben der detaillierten Sichtbarkeit, welche die Lösung beim PoC bewiesen hat, eine Reihe von Faktoren ausschlaggebend. Besonders überzeugt hat auch das durch die integrierte KI ermöglichte hohe Maß an Automatisierung. „Hier ergeben sich Vorteile, was Kosten- und Personaleffizienz angeht. Manuelle Aufgaben können reduziert werden und die IT-Spezialisten im Team können sich auf andere Tätigkeiten konzentrieren“, sagt Oliver Vavtar, Teamleiter Network Services SOS-Kinderdorf International. „Auch die intuitive Bedienung der Konsole und das Vereinfachen von Prozessen wie Incident Response und Threat Hunting – welches wir teilweise selbst durchführen – fallen bei der neuen Lösung positiv auf.

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Wichtig war auch, dass die Plattform im Gegensatz zum Legacy-Antivirensystem früherer Tage weniger False Positives und eine bessere Erkennungsquote echter Bedrohungen vorweisen kann. Während es in der Vergangenheit vereinzelt zu erfolgreichen Cyberangriffen auf die ­Organisation durch Ransomware kam, ist die jetzige Lösung in der Lage, solche und auch andere neuartige Malware zu identifizieren und abzuwehren. Die Kontextualisierung von Vorfällen und die problemlose Kommunikation zwischen den Geräteagenten und dem Cloud-Service-Management mittels SSL runden das Leistungsportfolio der Endpunktschutzplattform ab. „Momentan sehen wir uns, was den Endpoint ­angeht, gut aufgestellt und auf dem neuesten Stand, um unseren Kollegen weltweit ­weiterhin ein sicheres ­Arbeiten gewährleisten zu können“, betont Vavtar. ­Sowohl IT-Sicherheit als auch die dadurch ermöglichte Compliance und der Datenschutz haben einen hohen Stellenwert für SOS-Kinderdorf.

Die ­Organisation hat sich bewusst aus diesen Gründen für die neue Lösung entschieden. „Mit Blick auf unsere Leistungsempfänger und unsere Spender tragen wir als Organisation und als IT-Team sehr viel Verantwortung. Solide IT-Sicherheit ist die Voraussetzung für ein professionelles Auftreten und der Schutz von Daten ist für uns von großer Bedeutung“, erklärt Vavtar. „Wir wollen außerdem in der IT als wertvoller Business-Partner gesehen werden und dafür sorgen, dass die Organisation ihre Dienste kontinuierlich und ohne Unterbrechungen anbieten kann. Das kann nur funktionieren, wenn ein hoher Grad an Sicherheit für Server und Endpunkte gewährleistet wird. Die neue Lösung ist dabei aufgrund der hohen Visibilität und des präventiven Schutzes ein wichtiger Bestandteil unserer Sicherheitsstrategie.“

SOS-Kinderdorf International ...

... ist der Dachverband der Organisation, die in 137 Ländern und Territorien vertreten ist. Die Organisation bietet auf der ganzen Welt eine Vielzahl an langfristigen oder vorübergehenden Betreuungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und deren Familien. Dazu zählen Kindergärten, Schulen, Sozialzentren, medizinische Zentren und Nothilfe­programme. Weltweit kommt die Arbeit der Organisation rund 1,5 Millionen Menschen zugute. Die Organisation arbeitet eng mit verschiedenen nationalen und internationalen Partnern zusammen und setzt sich politisch für die Rechte und Interessen von Kindern ein.

Bildquelle: Lydia Mantler, SOS Children's Villages

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