80 Prozent der Umsätze werden derzeit durch den Verkauf neuer technischer Geräte und 20 Prozent durch Services erreicht. Diese 20 Prozent erzielen jedoch 60 Prozent des Gewinns. Ihr Anteil kann durch agile Subscriptions deutlich gesteigert werden.
Agile Subscription-Management-Plattformen, wie die von Zuora, unterstützen Unternehmen dabei, neue sogenannte Subscription-Geschäftsmodelle umzusetzen, indem sie das Management und die Abrechnung agiler Subscriptions erleichtern. Das FIR an der RWTH Aachen kennt sich im Subscription-Geschäft aus und hilft produzierenden Unternehmen dabei, agile Subscriptions erfolgreich zu entwickeln und zu implementieren.
Noch ist die IIoT- und Industrie-4.0-Monetarisierung mithilfe agiler Subscriptions im Bereich der industriellen Fertigung relativ jung. Unternehmen sammeln zwar große Mengen an Daten, nutzen sie allerdings nur selten für die Entwicklung neuer Produkte oder Geschäftsmodelle. Einen Grund dafür fand das FIR in Umfragen heraus: Subscriptions sind bei Anbietern besonders beliebt, weil sie neben wiederkehrenden Erträgen in der Nutzungsphase eines Produkts auch kontinuierlichen Wissenserwerb über den tatsächlichen Bedarf des Kunden ermöglichen. Für Kunden ist zudem insbesondere die bessere Planbarkeit der Kosten durch Subscriptions von hohem Interesse.
Der zentrale Vorteil: Mit Subscriptions entstehen intensive und langfristige Kundenbeziehung. Durch die steigende Kundenzentrierung wächst die Kundenzufriedenheit. Infolgedessen steigt auch der Umsatz der Anbieter über die Laufzeit der Subscription. Schlussendlich verbessert sich die wirtschaftliche Resilienz und Nachhaltigkeit der Beziehungen und damit auch des Geschäftsmodells.
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Das FIR berät produzierende Unternehmen und forscht auf dem Gebiet der Betriebsorganisation, Informationslogistik und Unternehmens-IT, um die technischen wie organisationalen Grundlagen für die erfolgreiche Subscription-Transformation zu schaffen. Die Grundlage der agilen Subscriptions bilden im Industrie-4.0-Umfeld zwar die Big Data der vernetzten Maschinen und Anlagen. Sie offenbaren, was bei den Kunden geschieht und wie sie die Maschinen nutzen. Der Clou liegt darin, aus diesen Daten nicht nur Be-stehendes zu optimieren, sondern zusätzliche Services abzuleiten.
Industrieunternehmen müssen ihr produktzentriertes Geschäftsmodell also um Dienstleistungen, datenbasierte Services und Software sinnvoll ergänzen. In der Folge entsteht ein Bundle aus weiterentwickelten Produkten, Services und digitalen Lösungen, die für den Kunden passgenau als Subscription angeboten werden. Alle Teile des integrierten Leistungsangebots sollten dabei optimal aufeinander abgestimmt sein. Gleichzeitig muss sich das Gesamtportfolio agil an die sich ändernden Anforderungen der Kunden anpassen lassen.
Management-Systeme für agile Subscriptions müssen verbrauchsbasierte Daten in unzähligen Varianten abrechnen können, die sich zum Teil täglich ändern. Agile Subscription-Management-Plattformen erfüllen solche hohen Anforderungen an die Ausgestaltungsmöglichkeiten eines Angebots und das Management der Subscriptions in der Industrie 4.0. Subscription-Management-Systeme wie das von Zuora sind für die Monetarisierung von Industrie-4.0-Investitionen eine echte Unterstützung.
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