110 IT-Entscheider aus deutschen Unternehmen aller Branchen nahmen im April 2014 an der Onlinebefragung zu „Tech Deficit“ teil. Insgesamt wurden in acht europäischen Ländern (Belgien, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Niederlande, Italien, Spanien und Schweiz) 852 europäische IT-Verantwortliche befragt. Die meisten befragten Unternehmen gaben an, dass sich ihre Infrastruktur in den kommenden zwei Jahren verändern muss, um künftigen geschäftlichen Anforderungen gerecht zu werden. Aus Sicht der Unternehmen sind hiervon sowohl die Bereiche Sprachübertragung (Voice) und Kommunikation betroffen (Deutschland: 91 %; Vergleichswert Europa: 88 %), als auch die Rechenzentrumsinfrastruktur (Deutschland: 89 %; Vergleichswert Europa: 90 %) sowie die Netzwerkinfrastruktur (Deutschland und Europa: 85 %).
Unternehmen müssen ständig die Anforderungen ihrer Kunden und die wirtschaftlichen Realitäten eines erfolgreichen Unternehmens gegeneinander abwägen. Als die drei wichtigsten Messgrößen für die Leistung und den geschäftlichen Erfolg gaben deutsche Unternehmen an:
Diese zentralen Kennzahlen werden sich verschlechtern, so die Macher der Studie, wenn das Technologiedefizit nicht adressiert wird.
Weitere Ergebnisse der „Tech Deficit“-Studie für Deutschland
Strategisches Umdenken: weg vom Technologiebesitz, hin zu effizienteren Methoden der Servicebereitstellung.
„In der digitalen Wirtschaft werden grundlegende Unternehmensstrategien wie der Eintritt in neue Märkte, die Erfüllung von Kundenanforderungen und die Steigerung der Profitabilität durch den Einsatz effizienter und anpassungsfähiger Informationstechnologie bestimmt“, sagt Jürgen Hernichel, Executive Vice President und Vorsitzender der Geschäftsführung bei Colt. „Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das Technologiedefizit in ganz Europa ein Thema ist und Unternehmen aller Größen betrifft. In der digitalen Wirtschaft müssen Unternehmen neue Technologien und Werkzeuge einsetzen, um neue Geschäftsmodelle zu unterstützen – das reicht von Analysen über nutzergetriebene Apps bis zu Wearable-Technologien. Wenn die Unternehmen das Defizit nicht adressieren, wird das sichtbare Konsequenzen haben. Entscheidend ist, dass sie die Auswirkungen innerhalb der kommenden zwölf Monate spüren werden. Insbesondere bei den am wenigsten vorbereiteten Unternehmen wird das Technologiedefizit den Geschäftsverlauf beeinträchtigen und zusätzliche Kosten verursachen.“
Basierend auf den Untersuchungsergebnissen hat Colt in europäischen Unternehmen drei wesentliche Trends identifiziert:
Methodik der Studie
110 deutsche IT-Entscheidungsträger in Unternehmen nahmen im April 2014 an der Onlinebefragung teil. Die Befragten verteilten sich zu gleichen Teilen auf mittelständische (50-500 Mitarbeiter) und Großunternehmen (mehr als 500 Mitarbeiter). Die deutschen Ergebnisse sind Teil einer europäischen Studie unter insgesamt 852 Entscheidungsträgern. Die Studie wurde zeitgleich in Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Italien, Spanien und der Schweiz von Loudhouse, einem unabhängigen Forschungsinstitut mit Sitz in London, durchgeführt.
Die komplette Studie (in englisch)
www.colt.net
Bildquelle: Colt