Deutsche Lieferketten

Turbulente Zeiten

Geopolitische Unruhen, Streiks, Inflation und neue Gesetzesregelungen üben mehr denn je Druck auf Unternehmen und ihre Lieferketten aus.

Suezkanal

Aktuell werden immer wieder Containerschiffe im Suezkanal attackiert.

Ein sehr aktuelles, herausforderndes Ereignis, das sich auch auf die hiesigen Lieferketten auswirkt, sind etwa die Angriffe auf Containerschiffe im Roten Meer, die bereits seit Oktober 2023 andauern. So sehen sich internationale Reedereien und Verlader regelrecht gezwungen, bei Fahrten zwischen Europa und Asien den Suezkanal zu meiden und ihre Schiffe stattdessen entlang des Kaps der Guten Hoffnung umzuleiten. Die Fahrt um Afrika herum ist dabei um 56 Prozent länger als die Fahrt durch den Suezkanal, weiß etwa David Strauss, Vice President Strategic Partner Enterprise Solutions bei E2open. „Da knapp 10 Prozent des deutschen Außenhandels über jenen Kanal abgewickelt werden, müssen wir mit Verspätungen rechnen.“ Zudem habe die Suezkanal-Behörde die Transitgebühren um 5 bis 15 Prozent erhöht.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 1-2/2024. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Doch damit nicht genug: Auch das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, kurz LkSG, hält die Unternehmen unweigerlich auf Trab. Es fordert von ihnen, die Einhaltung von ethischen und ökologischen Standards entlang der Supply Chain nicht nur sicherzustellen, sondern auch nachzuweisen. Digitale Technologien können an dieser Stelle entscheidend dazu beitragen, die Lieferkettentransparenz zu erhöhen. Auf welche Tools Unternehmen dabei vertrauen sollten, um sämtliche Pflichten zu erfüllen, verraten die Experten in der Logistik-Rubrik der IT-DIRECTOR-Ausgabe 1-2/24.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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