Microsoft hat zugesagt, dass PC-Hersteller und Händler nicht gezwungen werden, LinkedIn in Windows zu installieren. Foto: Ritchie B. Tongo
Microsoft hat nun nach eigenen Angaben alle wettbewerbsrechtlichen Hürden auch in anderen Weltregionen überwunden und will das Geschäft in den kommenden Tagen zum Abschluss bringen. Im Juni hatte Microsoft angekündigt, LinkedIn für etwa 26,2 Milliarden US-Dollar (derzeit ca. 24,5 Milliarden Euro) schlucken zu wollen.
Die Behörde hatte befürchtet, dass LinkedIn durch die Übernahme sichtbarer werden und Nutzer gewinnen könnte. Dies hätte Wettbewerbern aus Brüsseler Sicht den Markteintritt erschweren können. In Staaten wie Österreich, Deutschland und Polen, wo LinkedIn Konkurrenz hat, hätte das Karriere-Netzwerk demnach möglicherweise auf die Dauer eine Vormachtstellung erreichen können.
Die Bedingungen der LinkedIn-Übernahme durch Microsoft sollen nun sicherstellen, dass es weiterhin genug Konkurrenz zwischen Karriere-Netzwerken in Europa gibt, teilten die Brüsseler Wettbewerbshüter mit. Die Zusagen gelten für eine Dauer von fünf Jahren im gesamten europäischen Wirtschaftsraum.
dpa/rs