Viele Arbeitnehmer sind unzufrieden im Job, weil die Work-Life-Balance nicht stimmt.
Diese Erkenntnis stammt aus der „International Workforce and Wellbeing Mindset 2023“-Studie von Alight. Zwar ist finanzielle Sicherheit für mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Befragten nach wie vor ein bedeutender Faktor, doch Priorität hat für mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer die physische und mentale Gesundheit: So sind 56 Prozent der befragten Arbeitnehmer der Meinung, dass vor allem nicht-monetäre Leistungen einen guten Arbeitgeber ausmachen. Dazu zählen beispielsweise flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, im Homeoffice arbeiten zu können. Ferner zeigt die Studie, dass 85 Prozent der Beschäftigten in Deutschland einem mittleren bis hohen Stressniveau ausgesetzt sind, was sich vor allem auf die derzeitigen wirtschaftlichen Bedingungen zurückführen lässt, aber eben auch auf eine unausgewogene Work-Life-Balance sowie ein fehlendes Zugehörigkeitsgefühl.
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Was können Arbeitgeber tun, um die Mitarbeiterbindung zu stärken? In erster Linie sollten sie sich natürlich die Wünsche ihrer Arbeitnehmer anhören und ihnen so gut es geht entgegenkommen. Wer flexibles Arbeiten zulässt, muss hierfür die passenden Arbeitsmittel und Tools bereitstellen, damit alle stressfrei und ohne Medienbrüche – egal ob im Büro oder daheim – zusammenarbeiten können. Digitalisierung ist an dieser Stelle ein wichtiges Stichwort: „Ohne sie geht es nicht“, betont etwa Klaus Fetzer, Geschäftsführer bei Arvato Systems, in der Digitalisierungs-Rubrik der aktuellen IT-DIRECTOR-Ausgabe 11/23 ab Seite 16. Würden die entsprechenden Möglichkeiten nicht wahrgenommen, verspiele man seine Marktposition gegenüber Mitbewerbern.
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