F5-Studie

Unternehmen aktuell nicht sicher

F5 Networks gibt heute die deutschen Zahlen seiner globalen ADC-Sicherheitsstudie bekannt. Die Studie untersucht die Auswirkungen zunehmender Netzwerkangriffe auf Unternehmen und zeigt auf, welche Sicherheitslösungen in der IT zum Einsatz kommen, um diesen Gefahren zu begegnen.

Netzwerk, Bildquelle: © flaivoloka/sxc.hu

Die von dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Applied Research weltweit angelegte Studie ergab, dass Angriffe immer schwieriger abzuwehren und mit immer höheren Kosten verbunden sind, da traditionelle Abwehrmaßnahmen häufig nicht mehr greifen. Darüber hinaus betrachten 89 Prozent der Befragten Application Delivery Controllers (ADCs) als probate Sicherheitsmaßnahme und bescheinigen dem ADC einen wertvollen Nutzen in Sicherheitsfragen.

Aus den Ergebnissen der Studie geht hervor, dass es aufgrund der Kontinuität und der Häufigkeit von Cyber-Angriffen sowie der zunehmenden Komplexität von Netzwerken für Unternehmen immer schwieriger wird, Angriffen adäquat zu begegnen. DNS-Angriffe stellen die häufigste Art von Angriffen dar und haben die größten negativen Auswirkungen für die Unternehmen.

Die Auswirkungen von DNS- sowie verschlüsselten Datenangriffen sind in sämtlichen Industrien zu spüren. Die aus Angriffen resultierenden, durchschnittlichen Kosten belaufen sich für einzelne Unternehmen in den vergangenen 12 Monaten auf über 550.000 Euro. Fast 60 Prozent der befragten Unternehmen beklagen einen Produktivitäts-, 48 Prozent einen Datenverlust und 38 Prozent eine Schmälerung des Umsatzes. Andere negative Effekte sind laut Studie der Vertrauensverlust bei Kunden, behördliche Geldbußen und der Diebstahl von Geld und Gütern.

Der Studie zu Folge greifen traditionelle Sicherheitsmaßnahmen zu kurz, wenn es darum geht, steigenden Gefahren adäquat zu begegnen. Von den Befragten berichteten 45 Prozent von einem Firewall-Ausfall aufgrund des netzwerkbasierten Denial-of-Service-Datenverkehrs (DoS) in den letzten 12 Monaten, bei 37 Prozent fiel die Firewall durch anwendungsbasierte DoS-Angriffe aus. Mehr als 40 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass traditionelle Sicherheitsmaßnahmen den Datenverkehrskontext und den Schutz vor komplexen und gemischten Gefahren weniger als „etwas gut“ begegnen.

Die IT-Verantwortlichen erwägen laut Studie den Einsatz von ADCs, ein Drittel der teilnehmenden Unternehmen verwenden bereits einen Controller. Fast alle (99 Prozent) sehen darin zumindest eine diskussionswürdige Ergänzung. „Traditionelle Sicherheitstechnologien kommen dem erweiterten Gefahrenpotential kaum nach. Bedingt durch die zunehmende Bedrohung durch Cyber-Angriffe, die Verbreitung der Mitarbeiter auf viele Standorte und komplexere Infrastrukturen, verlangen Unternehmen nach neuen Lösungen“, so Stefan Maierhofer, Senior Regional Director CEE bei F5 Networks. „Aus diesen Gründen verzeichnen wir eine verstärkte Nachfrage nach Application Delivery Controllern, welche die von traditionellen Sicherheitsvorkehrungen hinterlassenen Lücken schließen.“

www.f5networks.de

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