Der Fokus der Studie „Untersuchung strategischer IT-Trends und deren Auswirkung auf die Entwicklung von ERP-Systemen aus Daten- und Prozessperspektive“, richtet sich auf die Finanzindustrie und hier hauptsächlich auf das Versicherungswesen.
Ein besonderes Anliegen beim Erstellen der Studie war es, auf der einen Seite detailliert die aktuellen strategischen IT-Trends in Bezug auf die Entwicklung von ERP-Systemen aufzuzeigen und auf der anderen Seite die Sicht der IT-Entscheider dieser Branche widerzuspiegeln. 15 IT-Entscheider wurden interviewt, so dass ihre Standpunkte und Ideen in die Studie mit einfließen konnten.
Um die steigenden Integrationsansprüche hinsichtlich der Geschäftsprozesse und –daten zu befriedigen, nimmt der Einsatz von ERP-Systemen stetig zu. Aus diesem Grund legt die Studie ein weiteres Augenmerk auf deren Entwicklung und Zukunftsfähigkeit im Versicherungswesen. Trotz der steigenden Anwendung von standardisierten ERP-Systemen lässt sich feststellen, dass insbesondere versicherungsspezifische Funktionen weiterhin von Eigenentwicklungen oder spezialisierter Standardsoftware unterstützt werden. Die Integration unterschiedlicher Systeme nimmt somit in der IT eine herausragende Rolle ein.
Aus Prozess- und Datenperspektive gesehen, ist es für die betrachteten Unternehmen vor allem bei den versicherungsspezifischen Abläufen von Relevanz, dass sie Prozess- und Datenmanagement systemunabhängig betreiben können. Dies ist gleichermaßen Voraussetzung für die Datenanalyse und Automatisierung der Prozesse, die bestärkt betrieben wird und zunehmend die Kernprozesse der Versicherung betrifft.
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Bildquelle: Universität zu Köln / Norbert Jaehrling