Der Begriff „Open Source“ entstand in den späten 1990er-Jahren.
Der Begriff „Open Source“ entstand in den späten 1990er-Jahren, die Idee dahinter gibt es aber bereits seit den 80ern. Open Source ist längst weltweit zu einem wirtschaftstreibenden Faktor geworden.
Hackern werden Tür und Tor geöffnet? Tatsächlich sorgt gerade die Offenheit des Quellcodes für mehr Sicherheit. Einfallstore und Sicherheitslücken werden schnell erkannt und geschlossen.
Jeder kann Fehler einbauen? Ja, allerdings ist die Chance gering, dass es eine fehlerhafte Programmzeile in eine freigegebene Version schafft. Alle Änderungen werden dokumentiert und sind jederzeit nachvollziehbar. Sie werden getestet und, falls nötig, wieder entfernt.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 1-2/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Ein Haufen Chaoten? Open-Source-Communitys bestehen nicht aus Hobbyentwicklern. Die Nutzer sind meist IT-Experten aus unterschiedlichen Branchen, die Software professionell nutzen.
Für kritische Bereiche ist Open Source nutzlos? Auch Ministerien, Behörden oder Krankenhäuser verwenden offene Software. Ein großer Vorteil ist u.a. die leichte Auditierbarkeit – oft eine sehr wichtige Anforderung für den professionellen Einsatz im öffentlichen Sektor. Das hat auch die aktuelle Bundesregierung erkannt.
Passenden Support muss man bei Open Source lange suchen?Das ist abhängig von der jeweiligen Lösung und inwieweit ein professionell agierendes Unternehmen oder eine entsprechende Community dahintersteckt.
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