Viele Unternehmen betreiben Anwendungen wieder im Rechenzentrum
Cloud Computing war lange ein Heilsversprechen: Flexibilität, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz. Doch die Praxis entspricht bei einigen Unternehmen nicht immer den Erwartungen. Die Konsequenz: Eine wachsende Anzahl von Unternehmen holt Workloads zurück in herkömmliche On-Premises-Infrastrukturen oder die private Cloud - das Stichwort lautet "Repatriierung".
Einer der Hauptgründe für den Cloud-Boom lag in der Erwartung erheblicher Kosteneinsparungen. Doch eine aktuelle IDC-Umfrage zeigt, dass fast die Hälfte der Unternehmen im Jahr 2023 mehr für Cloud-Dienste ausgab als geplant. Das liegt häufig an komplexen Abrechnungsmodelle und nicht vorhersehbaren Faktoren wie teure Drittanbieter-Services und steigende Energiekosten. Auch neue Technologien, darunter Generative KI, treiben die Kosten weiter in die Höhe.
Daneben gibt es eine Reihe weiterer Gründe für den Rückweg aus der Cloud:
Angesichts dieser Herausforderungen gewinnen hybride IT-Modelle an Beliebtheit, bei denen bestimmte Anwendungen wieder in firmeneigenen Rechenzentren betrieben werden. Dadurch lassen sich nicht nur Kosten kontrollieren, sondern auch Sicherheitsstandards gezielt umsetzen und die Performance für spezielle Anforderungen optimieren. Laut einer IDC-Erhebung ziehen nur rund 8-9% der Unternehmen eine vollständige Repatriierung in Erwägung. Häufiger jedoch werden gezielte Teile der Workloads, etwa Produktionsdaten und Backups zurückverlagert.
Quelle: IDC
(Verfasst mit Hilfe von KI)
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