Patent- und Markenamt bleibt IBM treu

Wartung für Erfindungsgeist

Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) und IBM unterschrieben einen Vertrag zur Wartungs- und Pflegeunterstützung der Elektronischen Schutzrechtsakte bis zum Jahr 2015.

Vor genau einem Jahr ging die „Elektronische Schutzrechtsakte“ (ElSA) beim Deutschen Patent- und Markenamt in Betrieb. Das Projekt gilt als ein Meilenstein für die digitale Aktenführung in einer deutschen Behörde und feiert in diesem Monat sein einjähriges Bestehen.

Die Behörde hatte nach Abschluss des Projekts im vergangenen Jahr schnell die volle Systemverantwortung übernommen. Darüber hinaus schloss man heute mit IBM einen Vertrag zur Wartungs- und Pflegeunterstützung bis 2015 ab. Im Rahmen des neuen Vertrags soll Big Blue, neben der klassischen Wartung, auch die Anpassung des Systems an neue gesetzliche Regelungen vornehmen. Dazu gehört unter anderem die Implementierung eines SEPA-konformen Zahlungssystems (Single European Payment Area).

Die Einführung der Elektronischen Schutzrechtsakte gehört nach DPMA-Angaben weltweit zu den größten SOA-basierten Workflow-Installationen. Sie soll medienbruchfreies, effizientes Bearbeiten von Schutzrechten von Patenten und Gebrauchsmustern ermöglichen – von der elektronischen Anmeldung bis zur elektronischen Publikation.

IBM Global Business Services hat die elektronische Aktenführung gemeinsam mit dem DPMA konzipiert und sie – ausgestattet mit einem einheitlichen Dokumenten- und Workflowsystem – in mehreren Projektschritten seit 2006 auch implementiert. Dabei wurde der Arbeitsablauf des DPMA in 60 teilweise sehr lang laufenden Prozessen abgebildet. Seit einem Jahr arbeiten ausnahmslos alle rund 850 Patentprüfer sowie alle rund 350 Mitarbeiter- in der Patent und Gebrauchsmusterverwaltung erfolgreich mit ElSA.
www.ibm.de


Bildquelle: Günther Gumhold/Pixelio

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