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Warum Netzwerksicherheit professionelle Partner braucht

In den letzten Monaten hat sich die Arbeit für Netzwerkexperten und IT-Sicherheitsverantwortliche verändert. Die Einrichtung, Verwaltung und Absicherung von Remote-Zugängen für das Homeoffice wurden zur Hauptaufgabe.

Netzwerksicherheit mit professionellem Partner

Neue Zeiten, neue Herausforderungen

Einer Studie des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zufolge erlitt ein Viertel der von Cyber-Attacken betroffenen Betriebe im vergangenen Jahr existenzbedrohende Schäden . Doch die Homeoffice-Welle ist nicht die einzige Herausforderung, vor der Netzwerkexperten und IT-Sicherheitsverantwortliche aktuell stehen. Auch Trends wie Cloud, IoT und Edge Computing erfordern neue Arbeitsweisen. Laut dem Cloud Monitor 2020 von KPMG und Bitkom Research nutzen drei Viertel der deutschen Unternehmen schon heute Infrastrukturen oder Services aus einer Cloud, weitere 19 Prozent planen den Einsatz. Rund ein Drittel setzt mehrere Clouds parallel ein. Solche Multi-Cloud-Szenarien sind in Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern verbreitet. In dieser Zielgruppe sagen 99 Prozent der Befragten, dass sie Multi-Cloud verwenden oder deren Einsatz planen. Eine Mischung aus lokal betriebenen Applikationen, Server und Speicher in verschiedenen Clouds und Software-as-a-Service-Lösungen (SaaS) werden daher immer mehr zur Normalität.

Für das Management dieser heterogenen Umgebungen kommen unterschiedliche Tools zum Einsatz, sowohl den Verwaltungsaufwand und die Komplexität erhöht als auch zu Lücken in der Sichtbarkeit führen kann. Es kommt hinzu, dass diese Tools oft nur die Leistung und Verfügbarkeit einzelner Komponenten messen. Entscheidend ist aber, was an Performance wirklich beim Anwender ankommt.

NetOps und SecOps verschmelzen

Das Netzwerkmanagement in hybriden und Multi-Cloud-Umgebungen kann mittlerweile nicht mehr isoliert vom Security-Management betrachten werden. So wie Software-Entwicklung und -Betrieb im DevOps-Konzept zusammenwachsen, sollten heute die einst separat betrachteten Managementsäulen NetOps und SecOps verschmelzen. Nur wenn Netzwerk- und Security-Teams zusammenarbeiten und Zugriff auf dieselben Daten und Tools haben, können sie Entscheidungen für Infrastrukturdesign, Sicherheitsrichtlinien und das Problemmanagement treffen.

Für diese Aufgabe benötigen Netzwerk- und Security-Verantwortliche Werkzeuge, wie sie Progress | Kemp mit seiner Flowmon-Produktreihe zur Verfügung stellt. Die Produkte ermöglichen eine Integration und Kontrolle von Netzwerkperformance und Netzwerksicherheit. Das Progress | Kemp Flowmon-System gewährt einen umfassenden Einblick in den Datenverkehr, erkennt potenzielle Probleme und Anomalien, zeigt Engpässe und Bedrohungen auf und liefert so die Grundlage für ein transparentes, sicheres Netzwerk- und Security-Management.

Security-Lösungen wie Firewalls und IDS/IPS (Intrusion Detection/Prevention System) schützen Ressourcen traditionellerweise dadurch, dass sie Bedrohungen abwehren, bevor sie in das interne Firmennetz können. Cloud, Homeoffice und IoT verwischen jedoch die Grenzen von „drinnen“ und „draußen“: Zunehmend komplexere Bedrohungen und Zero-Day-Exploits machen es nahezu unmöglich, Infektionen zu verhindern. Wenn sich Sicherheitsmaßnahmen jedoch nur auf den Perimeter- und Endpunktschutz konzentrieren, haben Eindringlinge nach einem erfolgreichen Angriff leichtes Spiel.

IT-Sicherheitsverantwortliche sollten sich deshalb unbedingt mit dem MITRE ATT&CK-Framework vertraut machen, um Infektionen schnell erkennen und die Folgen eindämmen zu können. Es bietet eine umfassende Datenbank über Angriffsmethoden und -techniken und bildet eine hervorragende Basis, um Systeme auf ihre Angriffsflächen zu testen und Modelle für eine effektive Cyberabwehr zu entwickeln.

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Der Mittelstand entdeckt SASE

Mitarbeiter greifen aus dem Homeoffice in der Regel über VPN (Virtual Private Network) auf das Firmennetz zu. Eine VPN-Architektur ist jedoch nicht nur schwer zu administrieren, sie ist auch anfällig für Sicherheitslücken.

Das Analystenhaus Gartner schlägt deshalb vor, Zugangskontrollen anders zu organisieren und nicht mehr einzig und allein von der Legitimität eines Accounts abhängig zu machen. Dieses Konzept namens SASE (Secure Access Service Edge) kombiniert Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen in einem Cloud-Service, der als sicherer Zugangspunkt zu allen Ressourcen dient. Mitarbeiter können so von überall auf Cloud- und On-Premises-Ressourcen zugreifen, wobei Authentifizierung und Autorisierung kontextabhängig angepasst werden können.

Gemeinsam in die Zukunft

Für mittelständische Unternehmen ohne große IT-Abteilung genügt es jedoch nicht, die richtigen Tools zu besitzen, sie müssen auch richtig eingesetzt werden. Gemeinsam mit dem Value Added Distributor ADN setzt Progress | Kemp deshalb auf ein Ökosystem professioneller Partner, die in die Lage versetzt werden, das Netzwerk- und Sicherheitsmanagement für ihre Kunden auf eine neue Ebene zu heben. Progress | Kemp Flowmon-Produkte sind mandantenfähig und lassen sich nahtlos in bestehende Management- und Security-Tools integrieren. Die Lösungen erweitern so ideal die Angebotspalette und den Leistungsumfang von Managed Service Providern (MSP). Aufgrund der einfachen Bereitstellung und Konfiguration sind MSPs in der Lage, ihre Investitionen schnell in neue Umsätze zu verwandeln. Da das System jederzeit skalierbar und erweiterbar ist, können MSPs zudem klein starten und ihr Angebot kosteneffizient und unkompliziert nach und nach erweitern.

Fazit: Starke Partnerschaft zur Steigerung von Produktivität und Nutzerzufriedenheit

Homeoffice, Cloud und IoT haben die Angriffsfläche für Cyber-Attacken deutlich erhöht. Gleichzeitig erschwert die zunehmende Komplexität der IT-Umgebungen die Verwaltung und Absicherung von Netzwerken und Infrastrukturen. Netzwerk- und Security-Teams müssen deshalb enger zusammenarbeiten und auf dieselben Daten und Tools zugreifen können. Darüber hinaus sollten sie Performance und Sicherheit durchgängig messen können, um Nutzerzufriedenheit und Produktivität sicherzustellen. Das gelingt nur mit Analysetools, wie sie Progress | Kemp bietet, die eine durchgängige und transparente Sicht auf alle Vorgänge im Netz ermöglichen, Probleme frühzeitig erkennen und sich nahtlos in bestehende Verwaltungs- und Sicherheitsumgebungen integrieren lassen. Da vor allem der Mittelstand essenziell auf die Unterstützung durch Partner angewiesen ist, sollten diese Tools für MSPs wichtige Merkmale wie Mandantenfähigkeit, Skalierbarkeit und leichte Integration aufweisen. Auch hier bietet Progress | Kemp in Zusammenarbeit mit ADN die besten Voraussetzungen.

Über Heiko Melzow
Heiko Melzow verfügt über 20 Jahre Vertriebserfahrung im IT-Sektor und schafft eine direkte Verbindung zwischen Technologie und Unternehmensführung. Seine umfassende Expertise erlaubt eine präzise Einschätzung darüber, welche betriebswirtschaftlichen Auswirkungen sicherheitsrelevante Vorfälle für Unternehmen haben können. Bei namhaften Distributoren und Herstellern hielt Heiko verschiedene leitende Positionen inne, unter anderem VP Channel Operations (NNT) oder Head of Sales (Greenbone Networks). Als Channel Sales Manager DACH bei Progress | Kemp nutzt er seine Erfahrung und Expertise dazu, den Partner Channel in der DACH Region zu stärken und auszubauen.

Über Eduard Ekhardt
Eduard Ekhardt ist Business Development Manager bei der ADN Advanced Digital Network Distribution GmbH. Seit dem Start seiner Karriere vor knapp 10 Jahren ist er in der IT-Branche zuhause. Heute unterstützt er als Business Development Manager der Advanced Digital Network Distribution GmbH (ADN) IT-Partner dabei, ihr Business im Bereich Application Delivery sowie Network Monitoring auf- sowie auszubauen.

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