„Der Mensch spielt nach wie vor eine wichtige Rolle bei der Analyse neuartiger Angriffe“, ist Dan Schiappa, Chief Product Officer bei Arctic Wolf, überzeugt.
Die Ankündigung der mit Spannung erwarteten Markteinführung von Google Gemini zeigt, dass Künstliche Intelligenz (KI) nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken ist. So schnell, wie Google seine großen KI-Sprachmodelle weiterentwickelt, müssen Unternehmen weltweit darauf vorbereitet sein, dass auch Cyberkriminelle nachziehen werden. Erfolgreiche Hackergruppen und Bedrohungsakteure, die Nationalstaaten repräsentieren, werden kontinuierlich eigene generative KI entwickeln und verbessern. Arctic Wolf hat in seiner jüngsten Studie „The Human-AI Partnership“ herausgefunden, dass Unternehmen eindeutig zu wenig in die Cybersicherheit investieren und sich nicht ausreichend auf eine potenzielle KI-Cyberkatastrophe vorbereiten. Lediglich 15 Prozent der deutschen Unternehmen planen, einen Großteil ihres Cybersicherheits-Budgets für KI-gestützte Lösungen zu verwenden. Gleichzeitig sind 41 Prozent der Top-Entscheider der Meinung, dass ihren Unternehmen qualifizierte Tech-Mitarbeiter für das Management von KI-Lösungen fehlen.
Technologie allein wird Unternehmen nicht ausreichend vor modernen KI-Bedrohungen schützen. Der Mensch spielt nach wie vor eine wichtige Rolle bei der Analyse neuartiger Angriffe. Es braucht menschliche Mitarbeiter, um Attacken in einen Kontext zu setzen. Mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung können sie KI-Modelle trainieren, die dann tief in hochmoderne Cybersicherheitslösungen eingebettet werden.
Bildquelle: Arctic Wolf