Die neue Datenplattform der Europäischen Union basiert auf einer technologischen Datenlösungen von Fraunhofer.
Data Europa EU, das im Frühjahr 2021 eingeführt werden soll, soll das bereits bestehende Europäische Datenportal und das Open Data Portal der EU in eine zentrale, kohärente Kernkomponente der Dateninfrastruktur des öffentlichen Sektors integrieren, die von der EU, ihren Institutionen und Mitgliedsstaaten entwickelt wurde. Wie bereits seine Vorgänger, wird das neue Portal auf drei Säulen aufbauen:
Ziel sei es, diesen Drei-Säulen-Ansatz zu nutzen, um die Schaffung und Verbesserung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen zu unterstützen, die öffentliche Datenressourcen wiederverwenden, um wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische und ökologische Effekte und Mehrwerte zu erzielen. Je mehr diese Auswirkungen dokumentiert und verstanden werden, desto stärker werden der Zugriff auf die Daten, deren Auffindbarkeit und die Datenaufnahme zunehmen. Die jüngste Capgemini-Invent-Studie, die im Jahr 2020 im Zusammenhang mit dem Europäischen Datenportal veröffentlicht wurde, beziffere den Wert für Open Data in Europa im Jahr 2025 mit einer Größenordnung zwischen 199 (Basis-Szenario) und 334 (Szenario mit hohem Wachstum) Milliarden Euro.
Neben der Verbesserung der bereits bestehenden beiden Dienste, werde der neue Rahmenvertrag auch die Messung der Reife offener Daten in Europa und der sozioökonomischen Auswirkungen offener und geteilter Daten in Europa im Hinblick auf die aktuellen und geplanten Entwicklungen umfassen. Europäische Länder, in denen der Verbesserung der Auffindbarkeit von Daten und der Verbesserung von Datenportalen besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte, um die Wiederverwendung öffentlicher Datenressourcen in den jeweiligen Ländern und Gemeinden zu fördern, sollen gleichermaßen unterstützt werden.
Capgemini Invent leitet das Projektkonsortium in Zusammenarbeit mit Intrasoft International. Partner im Projekt sind Fraunhofer Fokus, Ommax, Con Terra, 52 ° Nord, Agiledrop, Timelex, der Rat von Lissabon, die Universidad Politécnica de Madrid und die beiden Capgemini-Tochterunternehmen Idean und Cybersecurity Services.
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