Die Implementierung agiler Strategien kann helfen, die Dynamik zu verbessert.
Aber was versteht man unter agilem Projektmanagement und wie lässt es sich umsetzen? Die Besonderheit der agilen Vorgehensweise ist, dass sie aus mehreren Zyklen (Sprints) besteht. Dieser Ansatz ist anders als die klassische Unterteilung von Projekten in Phasen. Die sogenannten Sprints werden genutzt, um die Geschwindigkeit, Flexibilität und Qualität eines Projekts individuell zu verbessern. Dass dieser Ansatz erfolgreich ist, hat sich in der Vergangenheit bereits in der Software-Entwicklung gezeigt, wo die Methode ihren Ursprung hat. Wer vom klassischen zum agilen Projektmanagement wechseln möchte, sollte folgende Tipps beachten:
Halten Sie sich nicht zu strikt an einen Projektleitfaden. Recherchieren Sie nach Best Practices im Internet, denn dort gibt es zahlreiche, praxisorientierte Blogs mit pragmatischen Lösungen, u.a. den Projektmanagement-Blog von Mindmanager, der den Download eines Leitfadens für die Grundlagen der agilen Planung anbietet.
Jedes Projekt umfasst eine Vielzahl an Informationen. Umso wichtiger ist es, sich einen Überblick zu verschaffen. Machen Sie es sich zum Grundsatz, die Daten, die Sie während des Projekts sammeln, konsequent zu verfolgen. Das hilft bei der Entscheidungsfindung und bringt Learnings für zukünftige Projekte.
Unterteilen Sie Ihr Projekt in verschiedene Sprints und konzentrieren Sie sich immer auf die aktuell anstehenden Aufgaben. Diese Sprints und deren konstante Wiederholung sind wohl das markanteste Merkmal des agilen Projektmanagements – und auch das wirkungsvollste Feature. Die Idee dahinter: Die kurzen Zyklen sollen helfen, dass sich die Projektmitglieder auf die Qualität und Geschwindigkeit der einzelnen Teilaufgaben fokussieren können. Aber unabhängig vom einzelnen Sprint muss das Gesamtprojekt im Blick behalten werden.
Doch über die einzelnen Sprints hinaus ist es wichtig, agile Handlungsweisen zu etablieren. Dabei kann die Kanban-Methode helfen, die es Projektmitgliedern ermöglicht, ihre Kollegen bei Engpässen proaktiv zu unterstützen oder bei Bedarf selbst Unterstützung anzufragen. Auch die Mindmapping-Methode, die vor allem beim Visualisieren komplexer Sachverhalte zum Einsatz kommt, kann helfen; wer möchte, kann dabei sogar auf entsprechende Vorlagen im Internet zurückgreifen.
Wie auch immer das Feedback sein mag – nutzen Sie es, um Ihre Projekte zu optimieren. Auch wenn die Vorteile nicht auf den ersten Blick erkennbar sind – langfristig zahlt es sich aus, die Anmerkungen der Kollegen, Teammitglieder oder Externer nicht zu ignorieren, sondern zum Anlass für Verbesserungen zu nehmen. Eines ist sicher: Wenn es beim aktuellen Projekt nichts nützt, so profitiert voraussichtlich das nächste davon.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 10/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Viele Teams, die noch auf traditionelle Projektmanagement-Methoden setzen und deren starren, vielfach sehr theoretischen Ansätzen folgen, tun sich schwer, schnell auf Veränderungen zu reagieren. Insbesondere dann, wenn es zu Unwägbarkeiten oder grundlegenden Veränderungen kommt, haben die klassischen Methoden das Nachsehen. Umso wichtiger ist die Implementierung agiler Strategien. Damit werden die Risiken minimiert, die Dynamik verbessert und vor allem entspricht diese Arbeitsweise viel besser den Anforderungen der Wirtschaft, aber auch des Arbeitsmarktes, denn junge Arbeitnehmer wollen sich nicht durch alte Vorgehensweisen ausbremsen lassen, sondern proaktiv etwas bewegen.
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