Frühbesprechung bei Schichtübergabe: ab jetzt nicht mehr ohne den Shiftconnector bei Covestro.
Damit sollen die Vorteile des digitalen Wandels unmittelbar zu den Menschen in den Produktionsbetrieben getragen werden. Aktuell seien bereits über 40 Betriebe auf der ganzen Welt mit Shiftconnector ausgestattet und weitere 50 Fertigungsanlagen sollen bis Ende 2019 folgen. Am Ende sollen 8.000 Anwender vom digitalen Schichtbuch als verlässliche Informationsquelle bei ihrer Schichtübergabe profitieren.
Wer bei der Schichtübergabe seiner Fertigungsanlagen auf ein digitales Werkzeug zurückgreifen kann, ist klar im Vorteil. Davon ist inzwischen auch das gesamte Digitalisierungsteam im Produktionsbereich der Werkstoffherstellers Covestro in Leverkusen überzeugt. Mehr als zwölf Jahre ist das interaktive Schichtbuch von Eschbach inzwischen am Markt. Der Kern der Software sei es, so der Anbieter, die Kommunikation und Dokumentation im Produktionsbetrieb zu digitalisieren. Von den Anwendern hätte man immer wieder gehört, dass ein Vorteil in der einfachen, fortlaufenden Erfassung der Vorkommnisse liege. So stünden beispielsweise bei Schichtübergabe alle relevanten Informationen unmittelbar zur Verfügung.
Diese Potentiale hatte auch Covestro erkannt, als sich das zuständige Digitalisierungsteam vor anderthalb Jahren an den Anbieter wandte. ,,Schichtübergaben sind traditionell ein neuralgischer Punkt in einem 24-Stunden-Schichtbetrieb“, weiß Dr. Klaus Schäfer, CTO und Vorstandsmitglied bei der Covestro AG, aus seiner fast 30-jährigen Erfahrung in der Prozessindustrie. Ergo galt es für den Werkstoffhersteller im Rahmen der unternehmensweiten Digitalisierungsinitiative, diesen kritischen Prozess zu verbessern und global zu vereinheitlichen.
,,Eine Kernanforderung an die IT bestand darin, ein global einheitliches elektronisches System für die Schichtübergabe zu implementieren“, erinnert sich Covestro-Projektleiter Michael Knust an die Anfänge 2018. Zuvor kamen bei dem Werkstoffhersteller unterschiedliche elektronische und papierbasierte Ansätze für die Schichtübergabe zum Einsatz. Und Stephan Krebber, Program Director Digitalisierung bei Covestro, ergänzt: ,,Die Anforderungen waren klar: Wir wollten ein System finden, das wir weltweit für alle Betriebe nutzen können, auch wenn es regional unterschiedliche Anforderungen gibt.“
Die wichtigsten Erwartungen an das neue digitale Schichtbuch bringt Knust wie folgt auf den Punkt: ,,Die technische Anforderung an das System war im Endeffekt, dass es webbasierend ist, dass ich von verschiedenen Orten aus das System bedienen kann und dass eine Schnittstelle in Richtung SAP vorhanden ist.“
Ein weiterer zentraler Punkt bei dem internationalen Roll-out war die aktive Einbindung aller Mitarbeiter in den Betrieben. Schäfer betont: ,,Ich glaube, bei allen diesen Veränderungen ist wichtig, dass für die Mitarbeiter in unseren Produktionsanlagen deren Arbeit mit diesen Automatisierungs- und Digitalisierungsprojekten einfacher und besser wird. Der Shiftconnector spielt da eine ganz entscheidende Rolle im Bereich der Produktion.“
Der bisherige Projekterfolg bestätigt diesen Ansatz. ,Das Shiftconnector-Team beim Anbieter „hat uns mit seiner Flexibilität und Schnelligkeit bei der Implementierung der Anwendung überzeugt“, sagt Krebber.
Bildquelle: Covestro