Analyse-Plattform für das IoT

Wie analysiert man das Internet der Dinge?

Die Zahl der im Internet der Dinge vernetzten Elemente wird weiter exponentiell steigen. Mit einer entsprechenden Analyse-Plattform lassen sich aus den dabei entstehenden Daten wichtige Schlüsse für das eigene Geschäftsmodell ziehen.

Analyse-Plattform für das Internet der Dinge

Auch in der Industrie können Analyse-Plattformen für das Internet der Dinge die Datenauswertungen unterstützen.

Das Internet der Dinge verknüpft Fertigungssysteme, medizinische Geräte und eine Vielzahl von Sensoren, die zur Aufnahme und Weitergabe von Daten entwickelt wurden. Die neue Version von Statistica, einer Software-Plattform für Advanced Analytics der Statsoft (Europe) GmbH, bietet die Funktionen, um den speziellen Anforderungen an die Analyse dieser verteilten Datenmengen gerecht zu werden. Denn ohne die qualifizierte Analyse der anfallenden Datenmengen würde man wertvolle Informationen, die in den Daten liegen, nicht nutzen können.

Eine wichtige Eigenschaft für die Analyse solcher Daten ist laut Anbieter die Unterstützung der sogenannten „Native Distributed Analytics Architektur (NDAA)“. Im Wesentlichen bedeutet dies, dass man nicht die auszuwertenden Daten in die Analyse-Software wie Statistica importieren muss, sondern anders herum die Analyse auf die Plattform befördert, auf der die zu analysierenden Daten liegen.

IoT-Analysen in der Praxis

So würde man ein Prognosemodell wie zum Beispiel ein neuronales Netz oder ein anderes Verfahren des maschinellen Lernens in Statistica erstellen und es im Anschluss aus Statistica heraus automatisch in eine Sprache wie beispielsweise Java, C, C++, PMML oder SQL exportieren. Dabei soll es möglich sein, nicht nur das Prognosemodell zu übertragen, sondern auch komplexe Schritte der Datenvorbereitung und Regeln für die Anwendung von Modellen zu realisieren. Der Vorteil ist, dass man keine riesigen Datenbestände über Leitungsnetze übertragen muss. Laut Anbieter können Daten vielmehr dort vorbereitet und analysiert werden, wo sie entweder gespeichert sind – wie relationale Datenbanken oder Hadoop-Cluster –, oder direkt dort, wo sie anfallen etwa bei Sensoren oder Gateways. Die Ergebnisse der Analysen können dann wieder in die Analyse-Plattform zur genaueren Inspektion und Bereitstellung für die Konsumenten exportiert werden.

Alle erforderlichen Prozessschritte von der Datenvorbereitung und Modellerstellung bis zur Generierung des passenden Skripts lassen sich in der Projektoberfläche von Statistica grafisch aufbauen und spezifizieren, heißt es in einer Pressemeldung. Das fertige Projekt könne dann in der Systemumgebung von Statistica abgelegt werden und automatisch einmalig oder wiederholt ablaufen. Das Projekt lässt sich zu einem späteren Zeitpunkt beliebig modifizieren.  

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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