Die Fälle von Cyberkriminalität steigen auch in Deutschland rasant.
Immer häufiger ist von Cyberattacken, Erpressungen und Datendiebstahl zu hören. Einer der möglichen Faktoren für diese Entwicklung ist der Russland-Ukraine-Krieg. Das belegt u.a. eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Sie zeigt, dass insgesamt rund 84 Prozent der Unternehmen im vergangenen Jahr von Cyberangriffen betroffen waren, weitere 9 Prozent gehen davon aus. Dabei sind die Angriffe aus Russland und China zuletzt sprunghaft angestiegen: 43 Prozent der betroffenen Unternehmen haben mindestens eine Attacke aus China identifiziert (2021: 30 Prozent). 36 Prozent haben Urheber in Russland ausgemacht (2021: 23 Prozent).
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 4/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Erst kürzlich forderte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) einen besseren Schutz der kritischen staatlichen Infrastruktur. Dies resultierte aus zahlreichen Cyberattacken auf Polizeibehörden und Websites mehrerer Landesregierungen. Die Polizei in Bund und Ländern benötige einen „gemeinsamen und starken Schutzschild gegen Cyberangriffe“, sagte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende, Alexander Poitz. Auch die Experten, die in unserem IT-Security-Special in IT-DIRECTOR und IT-MITTELSTAND 4/23 zu Wort kommen, berichten von einer wachsenden Bedrohungslage – und geben Tipps, wie Unternehmen dieser begegnen können.
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