„Technologien wie Data Loss Prevention sind zuverlässige Helfer“, betont Carsten Hoffmann.
Homeoffice und mobiles Arbeiten gehören mittlerweile zu unserem Alltag. Durch sie konnten und können viele Unternehmen während der Corona-Krise die Infektionsrisiken für ihre Mitarbeiter minimieren und ihren Geschäftsbetrieb reibungslos fortsetzen. Ganz nebenbei lernten beide Parteien dabei auch die vielen Vorzüge des Homeoffice kennen. Darauf werden sie in Zukunft nicht mehr verzichten wollen. Deshalb wird Arbeit im Großteil der Unternehmen künftig hybrid stattfinden: Die Mitarbeiter kommen nur noch an manchen Tagen ins Büro und arbeiten ansonsten zuhause oder mobil.
IT-Sicherheitsverantwortliche sehen aber auch die Gefahren, die von hybriden Arbeitsmodellen ausgehen. Das Risiko für Datenschutzverletzungen nimmt eindeutig zu. Ein Grund dafür: Mitarbeiter nutzen für sensible Daten häufig private Geräte, Accounts und Cloud-Plattformen. Dieses Vermischen von Arbeits- und Privatleben ist gefährlich und kann teuer werden. Bei Verstößen gegen Datenschutzregularien wie der DSGVO drohen Bußgelder. Gegen Vertraulichkeitsvereinbarungen und Pflichten zu verstoßen, kann Kunden und Lieferantenbeziehungen nachhaltig negativ beeinflussen. Mit dieser Verantwortung dürfen Unternehmen ihre Mitarbeiter nicht alleine lassen. Zum Glück gibt es dazu Mittel und Wege – sie müssen nur konsequent umgesetzt werden.
Es ist keine wirklich neue Erkenntnis, dass an der Absicherung von Remote-Arbeit kein Weg vorbeiführt. Am besten gelingt sie mit einer Kombination aus Training und Technologie. In regelmäßigen Schulungen sensibilisieren Unternehmen ihre Mitarbeiter: Welche Daten sind besonders schützenswert? Wo sind die Risiken im Umgang mit ihnen? Technologien wie Data Loss Prevention (DLP) sind hier zuverlässige Helfer: Sie identifizieren relevante Informationen sowie Aktionen und gleichen sie mit hinterlegten Richtlinien ab – eine Art digitaler Sicherheitsdienst, der Mitarbeiter auf Verstöße aufmerksam macht. Moderne Systeme reagieren dabei mit Schutzmaßnahmen, die dem jeweiligen Kontext angemessen sind.
Damit hilft DLP den Mitarbeitern im Homeoffice dabei, beim Umgang mit Daten die richtigen Entscheidungen zu treffen, und bewahrt sie vor folgenschweren Fehlern. Eine Überwachung bedeutet das keineswegs. DLP-Lösungen müssen keine Daten zentral sammeln, sondern können ihr Werk direkt auf den Endgeräten der Mitarbeiter verrichten.
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Mit diesen Eigenschaften kann DLP die Mitarbeiter in ihrem hybriden Arbeitsalltag optimal unterstützen. Es hilft ihnen beim Datenschutz, ohne dadurch ihre Produktivität einzuschränken. Mitarbeiter können auch weiterhin ihre privaten Endgeräte, Accounts und Clouds nutzen – und damit die Instrumente, die einen effizienten Homeoffice-Alltag überhaupt oft erst ermöglichen. Auf die unproduktive Holzhammermethode – das komplette Verbot dieser Tools – können viele und sollten Unternehmen verzichten
Bildquelle: Forcepoint