Digitale Transparenz hilft Unternehmen nicht nur dabei, ihre Klimaziele zu erreichen, sie verschafft ihnen auch einen Wettbewerbsvorteil.
In der Regel geht es bei Nachhaltigkeit im Kern darum, als gegenwärtige Generation zwar die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, aber im Zuge dessen nicht gleichzeitig den zukünftig kommenden Menschen diese Möglichkeit wegzunehmen. Durch eine bessere Nutzung der bestehenden Ressourcen, eine Anpassung der aktuellen Strukturen sowie die vermehrte Orientierung am technischen Fortschritt können Betriebe neben dem ökologischen Plus auch oft einen ökonomischen Vorteil aus den Bemühungen ziehen. Logistik- und Intralogistikstrukturen bieten aktuell noch viele Ansatzpunkte für Verbesserungen, denen sich Geschäftsführer möglichst bald widmen sollten. Zuständige müssen diese Digitalisierungsprojekte auf dem Verladehof in Zusammenarbeit mit einer internen oder externen IT-Abteilung vorantreiben. Über drei Milliarden Tonnen bewegen allein Lkws im inländischen Güterverkehr.
Ob durch die Vermeidung von unnötigen Fahrten auf dem Gelände oder auch die Reduzierung des hausinternen Papierverbrauchs – Schnittstellen wie beispielsweise der eigene Betriebshof erweisen sich hier als wichtiger Knotenpunkt, der eine optimale Arbeitsgrundlage bildet.
Gerade die Logistik- und Intralogistikbranche spürt den Druck, möglichst wirtschaftlich zu arbeiten. Während der Corona-Pandemie hat sich die Systemrelevanz der entsprechenden Unternehmen eindeutig gezeigt. Fehlende Bemühungen in Bezug auf mehr Digitalisierung oder Zögern bei der nachhaltigen Anpassung der eigenen Strukturen und Abläufe führen jedoch immer häufiger dazu, dass Unternehmen hinter der Konkurrenz zurückbleiben. Solch ein Verlust von Effizienz stellt in der schnelllebigen Branche sogar oft ein erstes Anzeichen eines Scheiterns dar und ist damit für betroffene Unternehmen ein Warnschuss, sich diesen entscheidenden Themen endlich vollumfänglich zu widmen. Nur so bleibt der Betrieb auch auf lange Sicht wirklich marktfähig. Digitale Transparenz – etwa durch die Formalisierung der ablaufenden Prozesse – bleibt dabei ein entscheidender Faktor auf dem Weg zum Erfolg. Durch eine möglichst genaue Übersicht aller Abläufe auf dem eigenen Gelände lassen sich schnell Stolpersteine, wie beispielsweise lange Stillstandszeiten oder Zeit-Slots mit zu hoher Auslastung, umgehend erkennen. Hier kann die Intralogistik mit entsprechender Cloud-basierter Standardsoftware ansetzen und mit dieser den unternehmensinternen Betriebshof von der Schranke an der Einfahrt über die Be- und Entladebereiche bis zur Ausfahrt immer im Blick behalten und auf Ansatzpunkte für Verbesserungen untersuchen.
Ressourcen bewusster zu handhaben und Abläufe stetig zu beschleunigen, ist für die Logistik- und Intralogistikbranche keine vollkommene Neuerung. Schon seit Jahren bemühen sich immer mehr Betriebe um einen ökologischeren Umgang beim Transport, bei der Verladung oder auch im weiterführenden Warenlager. Doch das Mengenwachstum in der gesamten Branche hält ungebrochen an und bedroht somit die zu erreichenden Klimaziele. Besonders der Einsatz digitaler Technologien ermöglicht es aber immer mehr Unternehmen, nachhaltiger zu wirtschaften und sich somit auch effizienter für die Zukunft aufzustellen. In der aktuellen Lage zeigt sich im Betriebsalltag auch die entscheidende Verbindung zwischen der eigenen Wirtschaftlichkeit und einem zunehmend ökologischen Handeln. Mit einer digitalen Umstellung der Prozesse können sich Geschäftsführer häufig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil sichern und mehr Kapazitäten für Fehlerbehandlung schaffen. Richtige Planung und die Überwachung aller Abläufe über eine Software, wie z.B. von SDBN Solutions, bietet neben dem Umweltfaktor zudem auch die Möglichkeit, Mitarbeiter verstärkt in ihren Arbeitsprozessen zu unterstützen und somit auch gegen den anhaltenden Fachkräftemangel anzukämpfen. Im besten Fall lassen sich solche Lösungen ohne eine große vorangehende Planung jederzeit unkompliziert integrieren und direkt nutzen.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 7-8/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Vor allem fortschreitende Digitalisierungsbemühungen auf den Betriebshöfen stellen ein großes Potenzial zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung dar. Innovative Software-Lösungen ermöglichen u.a. eine stetige Reduzierung des Material- und Energieverbrauchs. Kombinieren Betriebe solche Programme noch mit Anlagen und einer entsprechenden Datenbank, bietet sich die Option, Arbeitsabläufe bei Warenein- und -ausgang stetig zu verbessern. Politischer Druck, Kundenanforderungen und natürlich hausinterne Bemühungen bringen hier oftmals den Stein ins Rollen. Zudem gewährt die entstehende Transparenz eine flexiblere Steuerung des Informations- und Materialflusses auf dem eigenen Gelände. Gerade bestehende Software-Lösungen erlauben es zukünftigen Anwendern, schon im Vorfeld und ohne Risiken oder lange Wartezeit abzuklären, ob sich das entsprechende Produkt überhaupt für den eigenen Betrieb eignet. Mit der passenden Unterstützung müssen Zuständige dabei auch keine Sorge vor möglichen Systemausfällen haben. Dafür braucht es jedoch eine konsequente Durchsetzung der gewählten Strategie, um das Ziel einer nachhaltigeren Logistik und Intralogistik auch wirklich zu erreichen.
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