Mit der Bayernbox steht den bayerischen Kommunen, Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften, Landkreisen und Bezirken ab sofort eine sichere Dateiaustauschplattform zur Verfügung.
Die Kontrolle über die Daten soll dabei immer in der Hand der jeweiligen Verwaltung verbleiben, die die Plattform einsetze. Die Bayernbox basiere auf der quelloffenen Software Owncloud und wurde vom Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV) in Zusammenarbeit mit Owncloud entwickelt.
Mit der Einrichtung der Bayernbox geht der Freistaat einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Die Besonderheit der kommunalen Cloud besteht darin, dass die Infrastruktur zwar zentral vom LDBV betrieben und zur Verfügung gestellt wird, dabei aber jede einzelne Kommune eine eigene, geschützte Cloud-Instanz nutzen kann. Dieser Aufbau soll den Vorteil mit sich bringen, dass jede Kommune selbst entscheiden kann, welche Dateien sie zentral zur Verfügung stellt und welche im eigenen, „geschützten” Raum verbleiben.
Auf diese Weise ließen sich eigene AGB und Datenschutzbestimmungen individuell für die jeweilige Kommune festlegen, wodurch die Einhaltung der strengen Auflagen der EU-Datenschutz-Grundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes jederzeit gewährleistet sei. Über die Erstellung von „öffentlichen Links” sei es außerdem möglich, einzelne Dateien auch Personen oder Organisationen zur Verfügung zu stellen, die nicht Teil der kommunalen Infrastruktur sind.
Bildquelle: Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung