Schutz vor Datenverlust

10 Fehleinschätzungen zum Thema „Backup“

Das rasche Datenwachstum im Unternehmen verlangt nach kürzeren Backup-Zyklen. Eine Datensicherung nur einmal pro Woche reicht nicht aus. Mit Datenverlust muss man immer rechnen. Doch viele Unternehmen schätzen das Risiko falsch ein. Teamviewer liefert einen Überblick zum Thema „Backup“ und was es hierbei zu beachten gilt.

Data Backup

Für ein Online-Backup spielt der Web-Zugriff eine maßgebliche Rolle.

1. Datenverlust? Kann mir nicht passieren
Rund ein Drittel der Unternehmen in Deutschland war schon von Datenverlust oder einem anderen Datenschutzvorfall betroffen. Grund genug also, das Thema „Backup“ professionell anzugehen.

2. Backup? Ja, aber nur für die Kronjuwelen unter den Daten
Wer einmal einen Arbeitsplatzrechner nach einem Crash neu einrichten musste, weiß, dass nicht nur sensible Geschäftsdaten schützenswert sind. Mit einer umfassenden Sicherung der Daten und des Systemstatus können Firmen im Ernstfall schneller weiterarbeiten.

3. Einmal in der Woche genügt
Das rasche Datenwachstum im Unternehmen verlangt kürzere Backup-Zyklen. Bei modernen Backup-Systemen lassen sich deshalb die Backup-Intervalle individuell konfigurieren.

4. Backups fressen Zeit
Dank leistungsfähiger Netze und Speicher erfordert heute in der Regel nur die initiale Sicherung einigen Zeitaufwand. Datenkomprimierung, Deduplizierung und inkrementelle Sicherungen ermöglichen zusätzliche Zeitersparnis.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 11/2015. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

5. Im eigenen Keller sind die Daten am sichersten – auch die Kopien
Bei jedem Hochwasser erleben frustrierte Anwender, wie schwerwiegend diese Fehleinschätzung sein kann. Die Backup-Daten sollten deshalb räumlich getrennt von den Originaldaten lagern.

6. Alle Online-Speicher sind unternehmenstauglich
Amerikanische Tools boomen. Für Unternehmen, die Wert auf europäische Standards in Sachen Datenschutz legen, sind sie jedoch nicht unbedingt geeignet. Gefragt sind Backup-Services, bei denen die Daten innerhalb der EU gelagert werden.

7. Online-Backup funktioniert nur mit permanenter Internet-Verbindung
Für ein Online-Backup spielt der Web-Zugriff eine maßgebliche Rolle, aber längst gibt es Hybrid-Angebote, die auch lokale Kopien des Datenbestands erlauben.

8. Die Datenwiederherstellung ist so komplex, dass sich das Backup nicht lohnt
Vorbei ist die Zeit, als zur Wiederherstellung von Daten handbeschriftete Datenbänder in einer Bibliothek gesucht werden mussten. Heute sollte die Wiederherstellung per Tastendruck erfolgen können.

9. Cloud-Speicher für Dateien eignen sich auch für Backups
Google Drive, Dropbox und andere Online-Speicher boomen. Sie schützen aber nur teilweise vor unbeabsichtigtem Löschen oder müssen passen, wenn es um die Sicherung von System­einstellungen geht. Professionelle Backup-Lösungen sind daher zu bevorzugen.

10. Den Notfall muss man nicht üben
Übung macht den Meister. Deshalb sollte auch die Wiederherstellbarkeit der Daten regelmäßig überprüft werden. Umso mehr, weil man dadurch etwaige Fehlbedienungen bei der Datensicherung – z. B. durch falsch gesetzte Häkchen – besser ausschließen kann.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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