15 km Glasfaser wurden verlegt, damit DE-CIX vom Standort Frankfurt 7 zum neuen Standort Frankfurt 12 umziehen konnte.
Insgesamt über 450 Kunden sind vom Standort Frankfurt 7 während des Live-Betriebs in den neuen Standort Frankfurt 12 (bei den Rechenzentrums-Betreibern Equinix und Itenos auf den Campus Kleyerstrasse) umgezogen. Zirka 15 Kilometer Glasfaserkabel sind dabei verlegt sowie über 40 Prozent des gesamten Datenverkehrs am weltgrößten Internetknoten störungsfrei umgezogen worden.
Der Umzug sei wie eine Operation am „offenen Herzen“ gewesen, da er mitten im laufenden Betrieb stattgefunden habe, sagt Harald A. Summa, Geschäftsführer von DE-CIX. Als erster Internet Exchange überhaupt habe man dazu einen sogenannten Patch-Roboter genutzt, der vorprogrammiert die Verbindungen der Kunden selbstständig umziehen kann.
Bereits in diesem Frühjahr wurden in einer Nacht vier Terabit Anschlusskapazität vom alten zum neuen Standort in Frankfurt migriert. Insgesamt achtzehn Kunden, etwa vierzig 100 GE-Ports und mehrere zehn GE-Ports mit einem Datenverkehr von 1,2 Terabit pro Sekunde wurden umgezogen.
Der besagte Patch-Roboter, ein Optical Distribution Frame (ODF), ist anstelle eines Standard-Racks und Patch-Panels für die Kundenanbindung im Einsatz und erhöht die Effizienz beim Umzug der Kunden um ein Vielfaches. So könne die Bereitstellung oder das Upgrade eines Ports jetzt innerhalb von wenigen Minuten abgeschlossen werden, ohne dass ein Techniker physisch direkt eingreifen muss.
Bildquelle: DE-CIX