Collaboration-Event in Berlin

Der digitale Arbeitsplatz von morgen

Kürzlich fand in Berlin zum zweiten Mal die „Enterprise Business Collaboration“ statt. Im Mittelpunkt stand dabei u.a. der moderne Arbeitsplatz.

  • Mehrere gläserne Award-Trophäen

    Auf der Veranstaltung „Enterprise Business Collaboration“ kamen Sharepoint-Architekten, Collaboration-Experten und Entscheidungsträger aus Großunternehmen zusammen.

  • Robert Melzer, Axway

    Robert Melzer von Axway zeigt konkrete Leitlinien für die Auswahl einer modernen Enterprise-File-Sharing-Lösung auf.

Auf der Veranstaltung „Enterprise Business Collaboration“ waren am 19. und 20. November 2018 Sharepoint-Architekten, Experten für Collaboration und Entscheidungsträger aus großen Unternehmen vertreten. In verschiedenen Keynotes und Podiumsdiskussionen wurden Themen wie modernes Wissensmanagement, der digitale Arbeitsplatz, Enterprise Software sowie IT-Architekturen für den Mittelstand besprochen.

Im Mittelpunkt standen Trends und Erkenntnisse über den aktuellen und zukünftigen digitalen Arbeitsplatz, die digitale Kommunikation sowie die HR-Technologie. Führende Vertreter und IT-Leiter u.a. von Siemens, Kaspersky, Axway, Continental und Airbus haben ihre Erfahrungen und Best Practices bei der zweitägigen Konferenz im Hotel Meliá in Berlin vorgestellt. Basierend auf laufenden Projekten und konkreten Kundenbeispielen standen die über 40 IT-Entscheidungsträger und Referenten den über 200 Teilnehmern in interaktiven Sessions mit hauptstädtischem Ambiente Rede und Antwort.

Viele erfolgreiche Coollaboration-Beispiele

Nach der offiziellen Begrüßung durch Ross Cavanaugh, Internal Collaboration Leader bei Wells Fargo & Company, sprach Peter Kalkanis, Projektleiter Digitale Arbeit bei der Deutschen Telekom, über die Studie „Arbeit 2028 – Trends, Dilemmata und Entscheidungen für Unternehmen, Arbeit und Führung“. Dabei wurden folgende Fragen gestellt: Was bedeutet neue Arbeit für Führungskräfte und Management? Welche Fähigkeiten werden benötigt? Weitere Themen waren u. a. Künstliche Intelligenz (KI) und Digital Analytics in Enterprise-Collaboration-Plattformen und virtuelle E-Learning-Software für den Mittelstand.

Gleich zwei Referenten schickte Kaspersky ins Rennen, um über Wissensmanagement als großem Wettbewerbsvorteil für Unternehmen zu sprechen. Aber was bedeutet das genau in der Praxis? Bei einigen Betrieben gibt es da noch viele Fragen, insbesondere zum Aufbau einer effizienten Wissensbasis, der Anpassung an die spezifischen Unternehmensbedürfnisse und die Einbindung neuer Mitarbeiter. Interessante Einblicke, die die Teilnehmer vom Experten für Sicherheits-Software erhielten.

Wie der Aufbau einer interaktiven (sozialen) Lernumgebung mit Office 365 funktioniert, erläuterte Hannes Hess von Continental. Die Microsoft Suite ist längst mehr als nur Word, Excel und Powerpoint. Von Skype for Business über das Social-Intranet Yammer bis hin zu Power BI, dem Business-Intelligence-Tool, bieten sich für Unternehmen viele nützliche Anwendungsszenarien. Da stoßen die Alternativen Google G Suite oder Zoho Office Suite schon an ihre Grenzen.

Eine sichere Cloud für Mittelständler

Robert Melzer von Axway, EMEA Customer Success Engineer für Syncplicity, hatte konkrete Leitlinien für die Auswahl einer modernen Enterprise-File-Sharing-Lösung und Content Collaboration Solution im Gepäck. Zusammengefasst sind die Unterstützung für Mobiltelefone und ein klarer Fokus auf gute User Experience sowie die Einhaltung von Compliance-Vorgaben bei der Wahl eines Cloud-Speichers entscheidend. Insbesondere mittelständische Unternehmen benötigen die Freiheit, auch in einer Hybrid Cloud Daten dort speichern zu können, wo immer sie wollen und nicht beim Anbieter. Zum Thema Ransomware sagte Melzer „You can only protect by having a backup“ und fand damit die passenden Worte für die Absicherung großen Datenmengen und IT-Infrastrukturen.

Zum Abschluss des zweiten Konferenztages diskutierten zahlreiche Branchenvertreter über Wissensmanagement im Umfeld von Managed Cloud Solutions. So kamen Michael Greth von der Sharepoint Community, Sabrina Pick von Continental, Evgeny Victorov von Gazpromneft, Diana Rudolph von Lanxess und Paul Byfield von EBRD zu einer spannenden Stunde zusammen.

In der im Auftrag des Düsseldorfer Telekommunikationsunternehmens Sipgate durchgeführten Studie „Arbeitsplatz der Zukunft 2017“, bei der jede zehnte Antwort aus der Banken- und Versicherungsbranche kam, sehen immerhin schon rund 40 Prozent der befragten Unternehmen ihre Entwicklung zum Arbeitsplatz der Zukunft als relativ weit fortgeschritten an. Knapp zwei Drittel haben eine Strategie für neue Arbeits- und Mobilitätskonzepte entwickelt. Ziele sind vor allem Flexibilität, Agilität, Produktivität sowie die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit.

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