Neue Studie

Erfolgsfaktor Künstliche Intelligenz

Einer einer neuen Studie zufolge sehen europäische Industrie-Unternehmen Künstliche Intelligenz als wesentlichen Faktor für zukünftigen Erfolg.

Die Künstliche Intelligenz in diesem Huawei Smartphone erkennt die Orange und richtet die Kamera für ein ansprechendes Food-Foto ein. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Die Künstliche Intelligenz in diesem Huawei Smartphone erkennt die Orange und richtet die Kamera für ein ansprechendes Food-Foto ein. ((Foto: Robert Günther/dpa-tmn))

Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde. „Unsere Umfrage zeigt, dass der europäische Industrie-Sektor die strategische Macht Künstlicher Intelligenz verstanden hat”, sagte HPE-Manager Volkhard Bregulla am Montag in Berlin. Der Umfrage zufolge, in der 858 Vertreter von vorwiegend in Europa tätigen Industrie-Unternehmen befragt wurden, beschäftigt sich die Mehrheit (61 Prozent) mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz. 11 Prozent haben entsprechende Technologien bereits im Einsatz. Allerdings nutze rund die Hälfte der Unternehmen die Technologien lediglich für ein Einsatz-Szenario, sagte Bregulla. 95 Prozent von ihnen geben jedoch an, dass ihre gesteckten Ziele erreicht oder sogar übertroffen wurden.

Eine der großen Herausforderungen bestehe jedoch in der unzureichenden Qualität und Quantität verfügbarer Daten - dem Ausgangsmaterial für entsprechende Analysen und Prozesse. Zu den Hürden werde aber auch fehlendes Know-how gezählt. Auf der Industry of Things World in Berlin dreht sich noch bis einschließlich Dienstag alles um die digitalen Herausforderungen in der Industrie und konkrete Lösungsansätze. Flankiert von Vorträgen und Arbeits-Sessions will die Konferenz eine Plattform fürs industrieübergreifende Netzwerken bieten. Mehr als 600 Vertreter aus verschiedenen Industriezweigen werden erwartet. Zu den Partnern gehören unter anderem HPE, Intel und Microsoft.

dpa/pf

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