Enorme Rechenleistung

Forschungszentrum Jülich bekommt neuen Supercomputer

Der neue Bullsequana X2415, der jüngst von Atos lanciert wurde, soll der erste Supercomputer in Europa mit dem Nvidia-A100- Grafikprozessorder sein.

Supercomputer mit Rechenpower

Atos freut sich sehr, mit Jülich zusammenzuarbeiten, um dessen Rechenleistung zu steigern.

Das neue Supercomputer-Blade ermögliche enorme Rechenleistung zur Steigerung der Anwendungsperformance für HPC- und KI-Workloads und meistere damit die Herausforderungen der Exascale-Ära. Das Bullsequana-X2415-Blade erhöhe die Rechenleistung um einen Faktor von mehr als 2 und optimiere den Energieverbrauch mithilfe der zu 100 Prozent wassergekühlten, patentierten DLC-Lösung (Direct Liquid Cooling), die Warmwasser zur Kühlung der Maschine verwendet.

Das Forschungszentrum Jülich wird das neue Blade in sein Booster-Modul integrieren und seinen bestehenden Supercomputer Juwels Bullsequana erweitern – damit soll er das erste System weltweit sein, das diese neue Technologie nutze. Der Juwels-Booster werde Forschern in ganz Europa mehr Rechenressourcen zur Verfügung stellen. Zu den unterstützten Projekten zählen das Human Brain Project der Europäischen Kommission und die Jülicher Arbeitsgruppen für Klimawissenschaften und Molekulare Systeme.

Sobald das verbesserte Supercomputer-System mit seiner Partec-Software Parastation Modulo in diesem Sommer voll einsatzbereit ist, erreicht es laut Anbieter eine erwartete Spitzenleistung von mehr als 70 Petaflop/s. Diese Rechenpower mache das System zum leistungsstärksten Supercomputer in Europa und zu einem Vorzeigemodell für die europäische Exascale-Architektur.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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