Schneller S/4-Umstieg bei Viessmann

Fundament für die weitere Digitalisierung

Für die Viessmann Group, Hersteller von Energiesystemen, hat Cbs den Umstieg auf eine komplett neue digitale Zukunftsplattform auf Basis von SAP S/4 Hana realisiert.

Starkes Fundament

Viessmann verfügt nun über ein starkes Fundament für die weitere Digitalisierung. ((Symbolbild))

Beim Go-Live wurden 28 Produktionseinheiten in 34 Ländern sowie weltweit 78 Vertriebsorganisationen auf SAP S/4 Hana migriert. Das Greenfield-Projekt soll die bislang größte S/4-Hana-Transformation in der produzierenden Industrie weltweit sein. Dabei habe Viessmann auch Innovationen wie Integrated Business Planning (IBP) und MRP live (Material Resource Planning) realisiert. Insgesamt 190 Buchungskreise und 30 Milliarden Datensätze galt es zu transferieren. Mehr als 6.000 User waren von der weltweiten Umstellung betroffen. Der Umstieg erfolgte im Near-Zero-Downtime-Verfahren. Die Implementierung wurde in 18 Monaten abgeschlossen.

„Alle Prozesse in S/4 laufen rund. Wir haben noch nie einen so reibungslosen Go-Live erlebt. Produktion, Versand, Lager – sämtliche Bereiche liefen unter Volllast ohne Unterbrechung weiter. Jetzt verfügen wir über unternehmensweit integrierte digitale Geschäftsprozesse. Unsere Zukunftsplattform 2025 steht”, erklärt Dr. Harald Dörnbach, Geschäftsführer bei Viessmann IT Service.

Mit seinem „s.m.a.r.t Migration“-Ansatz hat Cbs einen maßgeschneiderten Weg definiert, der Viessmann im High-Speed-Verfahren nach S/4 Hana brachte. Dabei lag der Fokus beim Business-Re-Engineering auf den wertschöpfenden Prozessen. Die Berater gingen selektiv vor und konzentrierten sich auf diejenigen Strukturen, Prozesse, Standards und Daten, deren Optimierung einen Mehrwert für den Anwender bieten. Dadurch profitiere dieser heute von Innovationen wie etwa neuen digitalen Planungsverfahren und einer beschleunigten Materialbedarfsplanung – der Zeitbedarf wurde um 90 Prozent reduziert. Gleichzeitig wurde das neue System bereinigt und von alten Eigenentwicklungen und unnötigen Daten befreit. „Damit verfügen wir über ein starkes Fundament für die weitere Digitalisierung der Prozesse innerhalb der Gruppe“, sagt Dörnbach.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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