Kundenzentrum und Entwicklungsumgebung

IBM investiert eine Milliarde in Linux und Open Source

IBM kündigte heute auf der LinuxCon 2013 an, eine Milliarde US-Dollar in neue Linux- und Open Source-Technologien für IBM Power Systems Server zu investieren. Die Investitionen sollen Kunden dabei helfen, durch moderne Großsysteme von den Vorteilen zu profitieren, die heute und zukünftig im Markt verfügbare Big Data und Cloud Computing-Anwendungen bieten.

Das neue Power Systems Linux Zentrum in Montpellier, Frankreich.

Konkret kündigt IBM zwei Dinge an: Erstens ein neues Kundenzentrum in Europa. Zweitens eine Entwicklungsumgebung in der Cloud für Linux auf Power, um der schnell wachsenden Entwicklergemeinde mit mehreren Tausend ISVs und Open Source Projekten Rechnung zu tragen.

  • Power Systems Linux Zentrum in Montpellier, Frankreich: Das neue Zentrum ist Teil eines wachsenden Netzwerks von Zentren rund um den Globus, die es für Software-Entwickler zukünftig einfacher machen sollen, neue Anwendungen für Big Data, Cloud, Mobile und Social Business auf offenen Technologiebausteine mit Linux und der neuesten IBM Power7-Prozessor-Technologie zu entwickeln und bereitzustellen. Das erste Zentrum dieser Art eröffnete IBM im Mai in Peking. Weitere Zentren liegen in New York City und Austin, Texas.
  • Linux on Power Development Cloud: Um die wachsende Zahl von Entwicklern, Partnern und Kunden zu bedienen, die Linux auf ihren Power Systems laufen lassen möchten, erweitert IBM seine Power Systems Cloud um eine Entwicklungsumgebung. Der kostenlose Cloud Service wird ausgebaut, um mehr Unternehmen die Möglichkeit zu geben, Linux-Anwendungen auf der Power-Plattform sowie Anwendungen für AIX und IBM i zu bauen, zu portieren und zu testen.

Brad McCredie, IBM Fellow und Vice President von Power Development, präsentierte die neue Investition vor mehr als 1.400 Linux Branchenführern, Entwicklern und Endanwendern bei der Linux Foundation LinuxCon Konferenz in New Orleans. Die Investitionssumme soll sowohl für Forschung, Design und Entwicklung verwendet werden wie auch dazu, eine Vielzahl von Schulungen, Informationsveranstaltungen und Go-to-Market-Programmen für Kunden, Entwickler, Geschäftspartner, Unternehmer, Akademiker und Studenten finanziell zu unterstützen.



Jim Zemlin, Executive Director der Linux Foundation kommentierte die Investition wie folgt: „Das letzte Mal, als IBM eine Milliarde in Linux investierte, löste es eine Flut von Innovationen aus, die sich seitdem nicht nachgelassen hat. Die fortgesetzten Investitionen in Linux für Power Systems werden von der Linux-Community sehr begrüßt. Wir freuen uns zu sehen, was die Power-Plattform für weitere Innovationen auf Linux bereithält und wie Unternehmen und Entwickler zusammenarbeiten können, um das Beste aus dieser offenen Architektur herausholen zu können."

McCredie wies während seiner Rede außerdem darauf hin, dass Watson, das kognitive Computersystem von IBM, das durch seinen Erfolg bei der US-amerikanischen Quizshow Jeopardy! für Furore sorgte, jetzt mit einer Vielzahl von Industrie- Lösungen erhältlich ist und auf einem handelsüblichen Power Systems Server mit Linux läuft. Damit werde deutlich, welche Möglichkeiten die Power Plattform in Kombination mit dem offenen Betriebssystem eröffnet.

Anfang August hat IBM bereits OpenPower angekündigt - ein Konsortium, in dessen Rahmen andere Unternehmen Lizenzen an Technologien der Power Architektur erwerben und nutzen können, um selbst innovative Ideen darauf umzusetzen.

www.ibm.com/linux

Bildquelle: IBM

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