Neuer Supercomputer in Norddeutschland

Mehr Rechenkraft für die Forschung

Am 6. Dezember geht der neueste Supercomputer des Norddeutschen Verbundes für Hoch- und Höchstleistungsrechnen (HLRN-Verbund) in Betrieb.

Symbolbild Supercomputer

Die Installation besteht größtenteils aus Intel-Xeon-Prozessoren.

Zuerst im Zuse-Institut Berlin (ZIB) und ab Frühjahr 2020 in der Universität Göttingen wird der von Atos installierte Großrechner insgesamt über knapp eine Viertelmillion Rechenkerne verfügen und mit einer Peak-Leistung von etwa 16 PetaFlop/s etwa sechsmal schneller sein als das bisherige System. Damit ist der Rechner in der Top 500 Liste der weltweit schnellsten Supercomputer auf Rang 40 platziert.

Der HLRN-Verbund profitiert dank der effizienten Warmwasserkühlung von deutlich geringeren Energiekosten, was gleichzeitig auch einen Schritt in Richtung nachhaltige Informationstechnologie bedeutet. Die Wissenschaftler an den norddeutschen Forschungsinstitutionen greifen bei den Modellberechnungen mithilfe des Supercomputers auf eine 16 Petabyte große Storage/File-System-Lösung zurück.

„Die in unserem Verbund betreuten Anwendungen sind extrem rechenintensiv“, sagt Prof. Dr. Alexander Reinefeld vom ZIB. „Mit der neuen Installation können wir die Spitzenforschung in Norddeutschland weit besser unterstützen als bisher.“

In den beiden Betreiberzentren ZIB und Universität Göttingen nutzen Forscher den neuen Supercomputer für die Berechnung von Modellen in der Umweltforschung, den Lebens-, Material- und Ingenieurwissenschaften sowie in der Grundlagenforschung in Physik, Chemie und Mathematik. Die Installation besteht größtenteils aus Intel-Xeon-Prozessoren und umfasst insgesamt über 244.000 Prozessorkerne.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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