Neue EoT-Plattform Blackberry Spark

Mehr Sicherheit bei künstlicher Intelligenz

Blackberry Limited hat Spark vorgestellt, eine Enterprise-of-Things-Plattform (EoT), die für sichere Hyperkonnektivität vom Systemkern bis zur Edge stehen soll.

Mehr Sicherheit bei künstlicher Intelligenz

Mit Spark könnten zukünftig auch Krankhäuser ihre Abläufe automatisieren.

Hyperkonnektivität sei die Vernetzung von Menschen, Organisationen und Maschinen und revolutioniere die Art und Weise, wie Menschen arbeiten und leben. „Die Plattform ist Bestandteil eines Paradigmenwechsels hin zu 'Things-first', der unsere Gesellschaft stark verändern wird“, erklärt John Chen, Executive Chairman und CEO von Blackberry.

Die neue Plattform ermögliche es Erstausrüstern, komplexe Endpunkte herzustellen. Dazu könnten autonome Fahrzeuge und Industrieanlagen zählen, die über ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit verfügen müssen. Außerdem wären Schnittstellen zu komplexen Prozessen und künstlicher Intelligenz (KI) möglich, wie beispielsweise sprachgesteuerte Lautsprecher mit integriertem Datenschutz.

Mit der Spark-Plattform könnten Hersteller KI nutzen und intelligente Endpunkte unabhängig vom Betriebssystem (z.B. Android, iOS, Linux, QNX und Windows) über eine einzige Plattform zu verwalten, sowie bestehende Plattformdienste integrieren. Endnutzer sollen jeden hyperkonnektiven Endpunkt nutzen und ihm vertrauen können, da die Plattform Sicherheit auf Militär-Niveau biete und intuitiv zu bedienen sei.

Die Plattform sei für branchenspezifische Sicherheitszertifizierungen wie ISO 26262 für Fahrzeuge entwickelt und gebaut worden. Als offene und erweiterbare Plattform sei Spark bereit, IoT- und andere Lösungen von Partnern wie AWS, Baidu, Google, Microsoft, Nvidia, Qualcomm und Samsung zu integrieren.

Praktische Anwendungsszenarien könnten sich z.B. bei einem medizinischen Notfall im Krankenhaus ergeben, wo ein Patientenzimmer automatisch auf eine Notfallversorgung vorbreitet werden könnte. Außerdem, so teilte das Unternehmen mit, seien Anwendungen vorstellbar, bei denen vernetzte Fahrzeuge bei Glatteis automatisch entsprechende Informationen an Streufahrzeuge weiterleiten.

Bildquelle: Thinkstock/Getty

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