"Open Telekom Cloud"

Public Cloud der Telekom geht auf der Cebit live

Mit der "Open Telekom Cloud" ging heute auf der Cebit die Public Cloud der Deutschen Telekom an den Start, die flexibel verfügbare IT-Ressourcen mit Service und deutschem Datenschutz kombiniert. Die Hardware kommt von Huawei, ein erster Partner ist SAP.

"Damit ergänzen wir unser bisheriges Angebot von Private-Cloud-Diensten um eine Cloud, die über das öffentliche Internet verfügbar ist", erläuterte Telekom-Vorstand Tim Höttges auf der Cebit 2016 in Hannover. "Für unsere Kunden, ob große Unternehmen oder aus dem Mittelstand ist dies ein Service für ihre Digitalisierung - für uns ein zentraler Baustein auf dem Weg, die Nr. 1 für Cloud-Services für Geschäftskunden in Europa zu werden."

Die Telekom steigt mit dem Angebot in ein Marktsegment ein, das bislang vor allem von amerikanischen Wettbewerbern, vor allem Amazon, bedient wurde. Der Technologiekonzern Huawei steuert Hardware- und Lösungskompetenz bei, T-Systems, die Geschäftskundensparte der Telekom, Rechenzentrum, Netz, den Betrieb und das Cloud-Management.

Der erste Partner für die Open Telekom Cloud wird SAP sein. "Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit der Deutschen Telekom auszubauen und unsere Pläne, an der Open Telekom Cloud teilzunehmen, bekanntzugeben", sagte Bernd Leukert, Vorstandsmitglied von SAP SE, Produkte & Innovation.

Skalierbar für große und kleine Unternehmen


Die Services der Cloud-Lösung sollen Schritt für Schritt ausgebaut werden. Im Buchungsportal können Kunden zum Start zunächst IT-Infrastruktur buchen. Zwei Preisbeispiele wurden kommuniziert: Eine virtuelle Maschine mit Windows Server mit zwei vCPUs und zwei GB RAM kostet weniger als 17 Cent pro Stunde, mit Open Linux mit zwei vCPUs und acht GB RAM keine 12 Cent pro Stunde.

Die Architektur basiert auf Open Stack, einer Open-Source-Cloud-Plattform. Ihre offenen aber standardisierten und häufig genutzten Schnittstellen sollen die Integrations- und Anwendungsentwicklung erleichtern. Zudem arbeiten weltweit Tausende Programmierer an der weiteren Entwicklung von Open Stack, etwa im Bereich Internet der Dinge.

"Heimat" der Cloud-Lösung ist Biere in Sachsen-Anhalt. Die verarbeiteten Daten unterliegen also den deutschen Datenschutzregeln. In Biere und seinem Zwillings-Rechenzentrum in Magdeburg hat die Telekom fast ihr gesamtes Ökosystem von Technologie- und Software-Partnern untergebraucht.

Bildquelle: Telekom

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok