Managed-Kubernetes-Cluster

Zuverlässige Infrastruktur erwünscht

Eigenes Rechenzentrum oder IT-Flächen anmieten – diese Frage wird immer seltener zugunsten der „eigenen vier Wände“ entschieden. Während kleinere Unternehmen oft schon die hohen Bauinvestitionen abschrecken, spielen bei größeren Unternehmen auch andere Überlegungen hinein.

Umzug in die Cloud

Meist stehen unternehmensspezifische Lösungen und Legacy-Systeme dem schnellen Umzug in die Cloud entgegen.

„Wir gehen sowieso in die Cloud – bis dahin reicht unser Rechenzentrum unseren Ansprüchen“, denken sich viele Unternehmen. Doch diese Einstellung können sich die wenigsten leisten. Denn meist stehen unternehmensspezifische Lösungen und Legacy-Systeme, die sich aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen schwer umstellen lassen, dem schnellen Umzug in die Cloud entgegen. Wer aber eine hybride IT betreibt, braucht für seine „Cloud Journey“ einen Colocation-Anbieter, der gleichzeitig PaaS-Provider ist. Einer dieser Anbieter ist die Noris Network AG mit Rechenzentren in Nürnberg, München und Hof. Diese Rechenzentren bieten neben klassischen IT-Flächen auch Managed-Kubernetes-Cluster und Architekturen für Microservices. So hostet der Dienstleister klassische IT-Systeme und Kunden können sich gleichzeitig beim Betrieb der Cloud-Native-Anwendungen, der Test- und Deployment-Automatisierung oder der Anbindung klassischer IT-Systeme durch DevOps-Teams und über eine Vielzahl von Managed Services unterstützen lassen.

Welche Ansprüche stellt ein Unternehmen an Energieeffizienz und -kosten, die Verfügbarkeit oder die Sicherheit? Vieles, was heute Stand der Technik ist, lässt sich wirtschaftlich leichter in großen Rechenzentren realisieren. Während große Rechenzentren PUE-Werte von 1,2 erreichen, liegen kleine Rechenzentren weit abgeschlagen bei deutlich höheren Werten um 2,4 und mehr. Der Energieverbrauch jedoch ist im IT-Betrieb ein ganz zentraler Kostenfaktor.
Auch bei der Sicherheit gibt es Skaleneffekte. Ein Rechenzentrum braucht 24/7-Betreuung. Modernste Firewalls oder ein Security-Information- und Event-Management-System (SIEM) zur Absicherung sind schon teuer in der Anschaffung. Zur Einrichtung und pausenlosen Betreuung braucht es aber auch Spezialisten. Deren Anstellung gestaltet sich angesichts des IT-Fachkräftemangels zunehmend schwierig.

Aus der Not eine Tugend machen

Neben Technik und Infrastruktur gewinnt das Thema „Compliance“ an Gewicht. Die Qualitätsziele sind in Normen formuliert – die entsprechenden Zertifizierungen zu erlangen und zu behalten gestaltet sich allerdings sehr arbeitsaufwendig. Colocation bei einem entsprechenden Anbieter bedeutet, dass man dessen Zertifikate „mitnutzen“ kann. Gut gerüstete Anbieter können beispielsweise neben zentralen Zertifikaten nach DIN EN 50600, VdS 3406, ISO 20000-1 und ISO/IEC 27001 auf Basis von IT-Grundschutz des BSI auch viele branchenspezifische Zertifizierungen vorweisen.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 04/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Die Not des Dienstleisters, fortwährend Audits bewältigen zu müssen, wird so zur Tugend, die der Kunde nutzen kann: Das Interne Kontrollsystem (IKS) eines RZ-Dienstleisters muss sehr ausgereift sein. Oft ist es sogar mandantenfähig, d. h., die spezifischen Anforderungen der Kunden können abgebildet und deren Einhaltung protokolliert werden. Das sichert dem Kunden bestmögliche Unterstützung bei Audits.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

©2020Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok