ERP-Hersteller steigert Umsatz- und Eigenkapitalrendite

Ams Group meistert das Corona-Jahr 2020

Die Beratungs- und Softwareunternehmen der Ams Group haben das Geschäftsjahr 2020 vor dem Hintergrund der Pandemie-beeinflussten gesamtwirtschaftlichen Lage erfolgreich abgeschlossen, dank einer Vollauslastung seitens der Bestandskunden bei Beratung und Programmierung.

Simone Schiffgens, Ams Group

Simone Schiffgens, Finanz- und Personalvorstand bei Ams

Die Firmengruppe mit Hauptsitz in Kaarst bei Düsseldorf, die auf die Prozessorganisation von Unternehmen aus dem Umfeld der Losgröße 1+ spezialisiert ist, steigerte ihren Gesamtumsatz leicht von 26,5 Mio. auf 26,78 Mio. Euro. Ebenso wuchs die Zahl der Mitarbeiter, von 218 auf 225. Zudem konnte der Lizenzumsatz mit eigener Software um elf Prozent gesteigert werden.

„Die seitens der Bestandskunden beauftragten Dienstleistungen führten zu einer Vollauslastung in den Bereichen Beratung und Programmierung“, heißt es in der Pressemitteilung. Dieses positive Ergebnis sei abgerundet worden durch den Hinzugewinn von sechzehn Neukunden. Corona-bedingte Maßnahmen wie Kurzarbeit seien zu keinem Zeitpunkt erforderlich gewesen.

Die große Mehrzahl der-Kunden zeigte sich auch 2020 konstant investitionsbereit, heißt es weiter. Und: „Viele Einzel-, Auftrags- und Variantenfertiger setzten ihren Weg der Etablierung durchgängiger, digitaler Wertschöpfungsketten konsequent fort, wobei die anhaltenden besonderen Umstände sogar als Treiber dieser Entwicklung dienen“.

Steigerung von Umsatzrendite und Eigenkapitalquote

Um die professionelle und effiziente Durchführung aller Projektanfragen aus dem Bestands- und Neukundengeschäft weiterhin auf höchstem Niveau zu gewährleisten, plant die Unternehmensleitung, den Personalbestand speziell in den kundenzentrierten Bereichen Softwareentwicklung und Prozessberatung auch 2021 kontinuierlich aufzustocken. Die finanzielle Situation erlaube das, so Finanz- und Personalvorstand Simone Schiffgens. Die Umsatzrendite sei von 1,7 auf 4 Prozent gestiegen, die Eigenkapitalquote von 8,3 auf 14 Prozent. „Diese Zahlen und Entwicklungen bieten sowohl unseren Mitarbeitern als auch unseren Bestands- und Neukunden ein gehöriges Maß an Sicherheit“, resümiert Schiffgens: „Als besonders zufriedenstellend werten wir, dieses Ergebnis ohne das Ergreifen corona-bedingter Maßnahmen oder die Inanspruchnahme staatlicher Unterstützung erreicht zu haben.“

Sehr gut nahm die Belegschaft laut Schiffgens die Möglichkeit des flexiblen Arbeitens von zu Hause aus an. Diesen Weg werde man fortsetzen und „künftig zusätzliche Optionen rund um das Thema ‚New Work‘ aufgreifen, um den Mitarbeitern eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu bieten“. Sie sieht darin einen zentralen Bestandteil der strategischen Personalentwicklung und -förderung, ganz im Sinne der 2018 eingeführten agilen Unternehmensorganisation. An der Optimierung der agilen Strukturen arbeite man weiterhin intensiv, um eine noch schnellere Projektabwicklung und kürzere Reaktionszeiten sicherzustellen.

Im Fokus steht bei der Ams Group die bedarfsorientierte Softwareentwicklung nach Scrum, die den direkten Austausch mit den Anwenderunternehmen sowohl bei Neuentwicklungen als auch bei Funktionserweiterungen erfordert. Hier stellen sich nach Firmenangaben in Pilotkundenprojekten bereits „richtungsweisende Erfolge“ ein. Positive Entwicklungen gibt es demnach auch auf anderen Gebieten: Sowohl Häufigkeit als die Bearbeitungszeiten von Support-Anfragen und Service-Tickets seien signifikant gesunken. Ebenso habe sich der Aufwand für Software-Release- und -Versionswechsel reduzierte – als Folge deutlich steigender Testautomation.

Bildquelle: Ams Solution AG

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