Corona-Testergebnisse

Automatisierte Datenübermittlung für Labore

Hunderttausendfach testet Deutschland täglich auf Corona. Das Ergebnis bestimmt für den Getesteten, ob das „normale“ Leben weitergehen kann: also die zur Risikogruppe gehörenden Eltern besuchen, reisen, arbeiten oder auch Bundesligafußball spielen. Daher sollten die Testergebnisse möglichst rasch vorliegen.

Automatisierte Datenübermittlung für Labore

Damit die Getesteten rasch Bescheid wissen, müssen die Testergebnisse schnell übertragen werden.

Damit die Getesteten rasch Bescheid wissen, müssen die Testergebnisse schnell übertragen werden. Andererseits muss die Sicherheit absolut gewährleistet sein, zum Beispiel durch Verschlüsselung und die eindeutige Authentifizierung des Empfängers. Die medizinischen Ergebnisse dürfen ja keinesfalls in falsche Hände geraten, so dass eine sichere, DSGVO-konforme und automatisierte Datenübertragung angeraten ist. 

Eine solche Lösung, die bereits erfolgreich bundesweit in Laboren eingesetzt wird, hat der Münchener Software-Anbieter FTAPI entwickelt. Sie beschleunigt den Informationsprozess erheblich, denn bislang werden die Ergebnisse häufig per Post versandt oder in persönlichen Gesprächen mitgeteilt – das bedeutet mitunter eine quälend lange Zeit, in der die Betroffenen nicht wissen, wie ihr Testergebnis ausfällt.

Die sichere Corona-Befundabfrage

Auf Basis ihrer sicheren Datentransferplattform Secutransfer für die Erfassung und Verarbeitung hochsensibler Daten haben die Münchener dazu Secuforms entwickelt. Das sind individuell konfigurierbare Online-Formulare, die zusammen mit dem Add-on „Processes“ ein- und ausgehende Datenflüsse automatisieren. Dabei sorgt Verschlüsselungstechnologie für die nötige Sicherheit bei der Übertragung der sensiblen Daten. 

„Viele Krankenhäuser, medizinische Betriebe und Labore vertrauen unserer Technologie, darunter nun auch eines der großen Corona-Testlabore Deutschlands“, sagt Marketing-Manager Christian Steiner. Weil die Lösung alle Anforderungen bei der Übertragung von Corona-Testergebnissen erfülle, habe sie sich als „optimales Setup für Labore“ herauskristallisiert. Über den Weg der individuellen Konfiguration lassen sich die Formulare mit geringem Aufwand für die notwendige Datenabfrage anpassen. Über das angeschlossene Processes-Modul lasse sich dann der weitere Ablauf einfach und ohne großen Aufwand vollständig automatisieren.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 12/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Schnell, einfach und sicher zum Testergebnis

Nach dem Corona-Test erhält die Testperson eine 42-stellige ID, mit der das Testergebnis sofort nach Verfügbarkeit abgefragt werden kann. Zusammen mit weiteren persönlichen Informationen ermöglicht die ID die sichere Identifizierung der Testperson sowie eine verschlüsselte Übermittlung des Testergebnisses.

Der angeschlossene Processes-Client verarbeitet die Dateneingabe und prüft, ob zu den eingegebenen Daten bereits ein passender Befund vorliegt. Sofern vorhanden, stellt das System die Daten automatisiert und verschlüsselt zur Verfügung. Für den Download erstellt sich der Empfänger mithilfe einer E-Mail-Adresse ein kostenloses Konto, über das auf den Befund zugegriffen werden kann.

Liegt der Befund noch nicht vor, wird darüber informiert. Es folgt die Aufforderung, zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute Abfrage zu starten. Auf diese Weise werden eine verschlüsselte Übertragung, eine sichere Authentifizierung sowie die Einhaltung der geltenden Datenschutzregeln sichergestellt. Nach spätestens 30 Tagen werden alle Daten des Anfragenden inklusive seines Kontos automatisch gelöscht. 

Bildquelle: FTAPI

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