Armaturenspezialist Hansgrohe

Digitale Assets bestmöglich verwalten

Gemeinsam mit einem externen IT-Dienstleister hat Hansgrohe sein Digital-Asset-Management fit für die Zukunft gemacht.

  • Hansgrohe Spülkombination

    Clevere Spülkombinationen lassen in der Küche vieles leichter von der Hand gehen.

  • Hansgrohe Duscharmatur

    Die Hansgrohe Group, Sanitärhersteller aus Schiltach seit 1901.

  • Hansgrohe Küche und Bad

    Hansgrohe ist ein führender Hersteller von Armaturen und Brausen für Küche und Bad.

  • Multifunktionales Thermostat

    Multifunktionales Thermostat: Shower-Tablets steuern Wasser und Temperatur und bieten eine praktische Ablagefläche.

  • Stefan Vollmer DAM-Consultant bei Hansgrohe

    Stefan Vollmer seit 1996 bei Hansgrohe. Derzeitige Position: DAM-Consultant bei Hansgrohe.

Die Hansgrohe Group mit Sitz in Schiltach im Schwarzwald ist mit ihren Marken Axor und Hansgrohe ein führender Anbieter der Bad- und Küchenbranche. Die 116-jährige Firmengeschichte ist geprägt von Erfindungen wie der ersten Handbrause mit unterschiedlichen Strahlarten, der ersten ausziehbaren Küchenarmatur oder der ersten Duschstange.

Die Produkte der Süddeutschen sind weltweit präsent, beispielsweise auf dem Luxusliner Queen Mary 2 oder im höchsten Bauwerk der Welt, dem Burj Khalifa. Die hohen Qualitätsstandards gewährleistet man durch die Produktion an fünf eigenen Produktionsstandorten, von denen sich zwei in Deutschland, sowie je einer in Frankreich, in den USA und in China befinden.

Als das bislang eingesetzte Digital-Asset-Management-System (DAM) an seine Grenzen stieß, hat man dieses gemeinsam mit dem Münchner IT-Dienstleister Arithnea modernisiert. Die Modernisierung erfolgte im Rahmen eines Migrationsprojekts von der „Celum Team Edition“ auf die aktuelle Version Celum 5, die neue Funktionen zur flexiblen Gliederung der Metadaten bietet. Sie erlauben es, ein und dasselbe Asset in zahlreiche verschiedene Strukturen einzubinden und es so in den unterschiedlichsten Kontexten auffindbar zu machen. Dadurch sollen deutlich mehr Nutzer von dem System profitieren können.

Videoplattform einbinden

Neben der Durchführung der technischen Migration konzipierte Arithnea gemeinsam mit den Schwarzwäldern die nötigen Strukturen für den unternehmensweiten Einsatz des DAM und richtete sie in der aktuellen Version ein. Darüber hinaus entwickelte der Anbieter bestehende Schnittstellen zu anderen Systemen weiter. Dazu zählt die Plattform SAP Hybris, in der die Produktmanager des Armaturenspezialisten die Produktdaten pflegen. Die vom Dienstleister modernisierte Integration ermöglicht es ihnen, digitale Assets im Digital-Asset-Management-System (DAM) direkt in der Oberfläche von SAP Hybris mit Produktdaten anzureichern.

In ergänzenden Projekten wurde die Celum-Lösung zudem erweitert: So integrierte man das Bildformat „Sprite“ in das DAM-System. Damit lassen sich aus Einzelbildern 360-Grad-Roundview-Videos erzeugen, sodass abgebildete Produkte virtuell gedreht werden können. Außerdem wurden im gesamten System Anpassungen für optimierte Nutzerinformationen vorgenommen.

Als nächste Schritte hat Hansgrohe geplant, eine Enterprise-Video-Plattform in das DAM-System zu integrieren und Celum an das Web-Content-Management-Modul von SAP Hybris anzubinden. „Wir haben eine DAM-Lösung implementiert, mit der in Zukunft die zentrale Verwaltung und Distribution aller digitalen Assets gesichert ist“, berichtet Stefan Vollmer, Technical Consultant im Bereich Digital Media bei Hansgrohe.

Stafan Vollmer, DAM-Consultant bei Hansgrohe im Kurz-Interview

Kurz und knapp ...

In unserem Betrieb spielt die Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) in ...
... so gut wie allen Bereichen eine wichtige Rolle, da fast überall ITK-Systeme zum Einsatz kommen. Deshalb sind für uns vor allem gut funktionierende Schnittstellen zwischen den einzelnen Systemen wichtig und notwendig. Zum Beispiel ist das ERP-System von SAP mit dem Produkt-Informations-Management-System (PIM) von SAP Hybris verbunden, um Produktstammdaten auszutauschen. Zudem werden aus dem Digital Asset Management von Celum die notwendigen Marketing-Bilder, Montageanleitungen und Zeichnungen zum Produkt im PIM hinzugefügt.

In unserer Branche muss IT-seitig in der Regel am meisten in ...
... den Aufbau interner Ressourcen und Fähigkeiten investiert werden, um die Vielzahl an Systemen qualifiziert betreuen und auf Augenhöhe mit den ITK-Anbietern neue Projekte diskutieren zu können.

Die notwendigen Mittel vorausgesetzt würde ich ...
... die Einführung eines zentralen Medien-Hubs für den Zugriff auf unsere Bilder, Zeichnungen und Publikationen für unsere B2B-Kunden einführen.

Von ITK-Anbietern für den Mittelstand erwarte ich ...
... sehr tiefes und ausgereiftes Wissen über die betreuten Systeme. Außerdem sollten die von uns angeforderten Lösungen auf Basis von Markterfahrungen des ITK-Anbieters gemeinsam mit uns erarbeitet werden. Die vorgeschlagenen Lösungen müssen nachhaltig und zukunftssicher sein.

Optimaler Support zeichnet sich durch ...
... schnelle Reaktionszeiten und laufende Transparenz bei der Lösung eines Pro-blems aus. Deshalb stellen wir auch unser eigenes Ticketsystem bereit, das von allen ITK-Anbietern genutzt wird. Somit behalten wir immer die Übersicht über alle Supportanfragen unserer Systeme.

Bildquelle: Hansgrohe

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