Startschuss für die Transformation

Digitales Prozessmanagement – auch für den Mittelstand relevant?

Prozesse softwaregestützt zu managen und zu optimieren galt in der Vergangenheit bei Mittelständlern oft als „zu komplex“ oder als „nur etwas für große Konzerne“. Diese Einschätzung ändert sich gerade – denn der „Digitale Zwilling“ eines Unternehmens nützt in der aktuellen Situation deutschen KMU ganz besonders.

Teamwork

Digitales Prozessmanagement hilft auch Mittelständlern, Ressourcen zu schonen und Mitarbeiter zu entlasten.

„Fragt man, warum der deutsche Mittelstand in der Vergangenheit so erfolgreich war, fallen oft Begriffe wie ‚kontinuierliche Innovationen‘, ‚spezielles Know-how‘ und ‚Effektivität‘. Aber diese Begriffe beschreiben am Ende nichts anderes, als dass deutsche Mittelständler seit eh und je Experten in Sachen Prozessorganisation waren. Nur wurde und wird das oft gar nicht so benannt.“ erklärt Dr. Christian Graup. Der CEO bei Lintra in Magdeburg hat selbst durch seine eigenen Erfahrungen bei einem mittelständischen Anlagenbauer die erste Idee für die Prozessmanagement Suite Quam entwickelt. „Das war im Jahr 2002 – und seither hat sich viel getan.“ ergänzt Knut Köchli, der als COO gemeinsam das Unternehmen von Beginn an mit aufgebaut hat.

Inspiriert von typischen Herausforderungen im Mittelstand

Ging es damals zunächst vor allem um die reine Darstellung von Prozessen, können digitale Werkzeuge hier heute viel mehr leisten: „Wenn Mitarbeiter in Projekten nicht richtig mitmachen, liegt das fast immer an fehlender Transparenz und Information. Wer sich nicht ‚mitgenommen‘ fühlt, steigt aus, bremst oder blockiert sogar. Das große Ziel ist nicht allen bewusst – und darum scheitern so viele wichtige Projekte.“ beschreibt Christian Graup ein leider allzu bekanntes Problem.

Die Mutaree-Unternehmensberatung ermittelte durch Befragung von mehreren hundert Unternehmen im Jahr 2018, dass in diesen nur 25 Prozent der wichtigen Change-Management-Projekte erfolgreich beendet wurden – und 75 Prozent an eben genau diesem Informationsdefizit scheitern. „Eine ungeheure Verschwendung von Ressourcen und Lebensenergie frustrierter Mitarbeiter“ sagt Knut Köchli, und Christian Graup ergänzt: „Mit unserer Lösung schaffen wir genau an dieser Stelle Abhilfe. Denn so findet jeder die Antwort auf die Frage: Wer macht was, wann, wo, mit welchen Ressourcen nach welchen Regeln und mit welchem Ziel?“ Nutzer der Suite sind nachweislich erfolgreicher: durch deutlich bessere Transparenz in den Prozessen ist die Erfolgsquote auch um ein Vielfaches höher.

Brexit und Unternehmensnachfolge – mehr Sicherheit dank Prozessoptimierung

Drängende aktuelle Fragen rund um den Brexit, die Digitalisierung oder die Klärung einer Unternehmensnachfolge sind nur drei der großen Themen, die zeitnah von mittelständischen Unternehmen in Deutschland bewältigt werden müssen. „Gerade aktuell mit unserer Quam BREXIT Business Continuity Edition und speziellen Lösungen für den nahtlosen Übergang in der Unternehmensnachfolge bieten wir hierfür sofort nutzbare Lösungen für mittelständische Unternehmen“, berichtet Jobst von Heintze, Marketing und Vertriebschef der Lintra.

Und durch die neuen Fördermöglichkeiten aus dem „Digital Jetzt" Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gilt insbesondere für Unternehmen, die bisher digitales Prozessmanagement noch nicht als Schlüssel zur Bewältigung dieser Herausforderungen erkannt haben: Prozesse managen und optimieren ist dank Quam 6.0 auch für Mittelständler nicht nur sehr wichtig – es ist auch einfacher und leichter realisierbar als je zuvor.

Bildquelle: Getty Images/iStock/Getty Images Plus

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