Studie offenbart Schwachstellen

Lost in Transformation?

PFU (EMEA) Limited, ein Unternehmen der Fujitsu-Gruppe, veröffentlichte nun die Ergebnisse der einer Umfrage zur Geschäftsanalytik. Das Forschungsprojekt liefere Erkenntnisse über die digitale Transformation in Europa.

Touristen mit Stadtplan

Die Digitale Transformation ist für Unternehmen unumgänglich, doch viele haben noch keinen konkreten Fahrplan dazu aufgesetzt.

Mit der Studie „Fujitsu Image Scanner Organisational Intelligence Survey 2020“ wurde der Status quo von Unternehmen im Hinblick auf die Umsetzung der Digitalen Transformation untersucht. Sie zeige, dass 35 Prozent noch keine konkreten Pläne haben, was ihre geschäftlichen Möglichkeiten in einem zunehmend wettbewerbsorientierten Umfeld einschränkt. Außerdem kamen folgende Ergebnisse ans Licht:

  • Die digitale Transformation ist für 50 Prozent der Unternehmen eine Herausforderung.
  • 61 Prozent glauben, dass es unmöglich ist, vollständig papierlos zu arbeiten.
  • 86 Prozent geben an, dass die Verwaltung der Datenmengen in ihrem Unternehmen eine Herausforderung darstellt und betonen so die Notwendigkeit der digitalen Transformation.
  • 80 Prozent wenden sich zur Unterstützung bei der digitalen Transformation an externe Experten.
  • Fast ein Viertel (24 Prozent) gibt an, wichtige Dokumente verloren zu haben, und 23 Prozent erklären, aufgrund der Organisation von Informationen fehlerhafte Entscheidungen getroffen zu haben.

Obwohl keine konkreten Pläne für die Digitale Transformation bestünden, sagen 86 Prozent, dass die Verwaltung der Datenmengen in ihrem Unternehmen eine Herausforderung darstellt. Da zudem ein Viertel der Befragten angebe, aufgrund von Informationsüberflutung fehlerhafte Entscheidungen getroffen und wichtige Dokumente verloren zu haben, lasse die Studie auf einen Widerspruch zwischen den Problemen, die Unternehmen lösen möchten, und dem gewählten Weg dafür schließen.

Vielversprechend sei, dass Unternehmen jetzt die Notwendigkeit erkennen, als Bestandteil der Umsetzung von digitaler Transformation an einem besseren Informationsmanagement zu arbeiten. 80 Prozent wenden sich dafür entsprechend an externe Experten. Das schafft eindeutig Chancen für Wiederverkäufer von Lösungen zur Datenerfassung, die es Unternehmen ermöglichen, Daten einzuspeisen und darauf gestützt intelligente Entscheidungen zu treffen und so wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies ist besonders relevant, da 61 Prozent ein papierloses Büro für einen unerreichbaren Traum halten.

Die Ergebnisse der Studie unter mehr als 1.200 Entscheidungsträgern aus den Bereichen Informationstechnologie und Wirtschaft in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich legten ebenfalls nahe, dass die Mehrheit derjenigen, die Projekte zur digitalen Transformation einleiten, ein klares Ziel vor Augen haben. Mehr als die Hälfte (51 Prozent) gibt an, dass sie mit mehr technologischer Innovation das Unternehmenswachstum beschleunigen oder in einer sich rasant verändernden Geschäftsumgebung wettbewerbsfähig bleiben möchte. Viele sehen sich jedoch mit internen oder externen Herausforderungen konfrontiert, die eine erfolgreiche Umsetzung solcher Projekte behindern. Dazu gehören Sicherheitsrisiken (34 Prozent) und die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen (24 Prozent).

Die Studie kam außerdem zu folgenden Ergebnissen:

  • 27 Prozent der Befragten geben an, dass Informationen in Ihrem Unternehmen derzeit nicht problemlos verfügbar sind, und 26 Prozent erklären, dass es in der aktuellen Situation schwierig ist, Informationen für andere freizugeben.
  • 54 Prozent sehen Scannen als wichtigen Bestandteil der digitalen Transformation.
  • 56 Prozent der Daten werden sowohl auf Papier als auch digital gespeichert.
  • Das Endziel für mehr als die Hälfte der Befragten ist Unternehmenswachstum oder der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit.
  • 44 Prozent möchten digitale Transformation umsetzen, um die Effizienz der Mitarbeiter und die Produktivität zu steigern.
  • 34 Prozent nennen Sicherheitsrisiken als Hindernis der digitalen Transformation, während 24 Prozent das Problem in der Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen sehen.

Bildquelle: Getty Images/iStock/Getty Images Plus

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