Arbeiten 4.0

Online-Teamwork statt Präsenzunterricht

Digitale Tools und Social Collaboration heißen aktuelle Trends der Arbeitswelt. Doch vielen Unternehmen gelingt es kaum, alle dafür erforderlichen Fähigkeiten selbst zu schulen. Moderne Online-Seminare können hier Abhilfe schaffen. Ein breites Angebot vom Computerführerschein bis zur SAP-Anwendung bietet die Einrichtung Alfatraining, die dabei ausschließlich auf interaktive Videokonferenzen setzt.

Frau am Schreibtisch

An 66 Standorten in Deutschland und einem in Thessaloniki loggen die Studenten sich regelmäßig in ihre Seminare ein.

Digitalisierung erhöht nicht nur das Tempo, sondern verändert auch die Art der Zusammenarbeit und welche Informationen dabei zur Verfügung stehen. Die im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt entstandene Kantar-TNS-Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2018“ zeigt: Arbeiten 4.0 und Social Collaboration konfrontieren die Menschen in ihrer täglichen Arbeitspraxis mit neuen Anforderungen und Technologien. In der Konsequenz bedeutet dies, dass sie sich weiterbilden müssen, um für den Arbeitsmarkt interessant zu bleiben. 82 Prozent der befragten Personalmanager geben laut Kantar TNS an, dass der Weiterbildungsbedarf durch die Digitalisierung stark gestiegen sei. Zugleich offenbart die Studie: Unternehmen sehen sich bei weitem nicht in der Lage, ihre Mitarbeiter ausreichend zu schulen. Hier können gezielte Weiterbildungsprogramme externer Anbieter helfen. Eine gute Möglichkeit, den Aufwand und die Kosten im Griff zu behalten, sind Online-Fortbildungen. Darauf hat sich der Anbieter Alfatraining spezialisiert: Seminarleiter und Kursteilnehmer treffen sich ausschließlich in Live-Videokonferenzen und arbeiten so interaktiv zusammen.

Lernen im Online-Klassenzimmer

2005 gegründet, bietet Alfatraining seit 2010 Online-Präsenzkurse per Videotechnik. Das eigens entwickelte Konferenzsystem Alfaview ermöglicht interaktive Live-Konferenzen, in denen der Dozent und alle Kursteilnehmer in Echtzeit und lippensynchron miteinander interagieren. Alle Teilnehmer sehen den Lehrstoff auf dem Desktop des Seminarleiters oder schauen sich den Fortschritt eines Teilnehmers auf dessen Desktop an. Neben Alfaview als Software benötigen  Teilnehmer und Dozent nur einen normalen PC mit zwei Monitoren. Um komfortabel zu arbeiten, hilft ein Headset. Auch Sprechstunden für einzelne Teilnehmer mit ihrem Dozenten sind über die Plattform möglich: Sie besprechen sich zur vereinbarten Zeit in einem separaten virtuellen Raum. Monotone Vorträge und Warteschlangen vor der Tür des Dozenten sind hier Fehlanzeige.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 09/2018. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

An 66 Standorten in Deutschland und einem in Thessaloniki loggen die Studenten sich regelmäßig in ihre Seminare ein. Mehr als 100 Teilnehmer können gleichzeitig teilnehmen – dank der Internet-Anbindung DeutschlandLAN Connect IP, die man von der Telekom Deutschland GmbH bezieht. Kann ein Kursteilnehmer keine Alfatraining-Niederlassung erreichen, nimmt er vom heimischen Rechner aus teil. Der Anbieter stellt ihm für die Kursdauer einen Laptop und einen zweiten Monitor zur Verfügung. Zwei Bildschirme sind hier nötig: Der eine liefert Bild und Ton sowie die Ansicht des Dozenten, der zweite zeigt die eigene Arbeit. Der direkte Vergleich beider Ansichten ist die optimale Arbeitsgrundlage. Die Software ist benutzerfreundlich aufgebaut und daher einfach zu bedienen.

Schnelles Internet muss sein

Wichtige Voraussetzung für den Betrieb von Alfaview ist eine breitbandige Internet-Anbindung mit hohen Datenübertragungsraten im Down- und Upstream. Schließlich müssen sich alle Teilnehmer stets in Echtzeit sehen und hören, um der Stunde folgen und sich aktiv einbringen zu können. „Für den Start der Software im Jahr 2010 hatten wir bei der Telekom bereits die passende Internet-Anbindung gefunden“, sagt Alfatraining-Geschäftsführer Niko Fostiropoulos. „Bis dato sind 16 Standorte mit dem DCIP-Internet-Anschluss angebunden, denn wir brauchen für den Betrieb der Konferenzlösung eine garantierte symmetrische, stabile und sichere Bandbreite von bis zu 1.000 Mbit pro Sekunde. Dank der Anschlüsse laufen die Konferenzen störungsfrei.“ Aktuell prüfen Alfatraining und Telekom, ob sich eine Anbindung über DeutschlandLAN auch an weiteren bestehenden sowie künftig geplanten Standorten anbietet. Langfristig will das Unternehmen im Zuge der IP-Umstellung zusätzliche Anbindungen realisieren.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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