Ricoh stärkt digitalen Arbeitsplatz

Übernahme von Docuware

Bereits gestern hat Ricoh die Übernahme von Docuware, einem Anbieter von Enterprise-Content-Management-Software (ECM), bekanntgegeben.

  • Michael Berger und Max Ertl, Docuware

    Dr. Michael Berger (li.) und Max Ertl, Geschäfsführer bei Docuware

  • David Mills, Ricoh

    David Mills, Corporate Senior Vice President bei Ricoh

Mit Firmenzentralen in Deutschland und den USA bietet Docuware verschiedene Cloud- und On-Premises-Lösungen für das Dokumenten-Management und die Workflow-Automatisierung. Der Anbieter hat eigenen Angaben zufolge weltweit über 12.000 Kunden in mehr als 90 Ländern und vertreibt seine Software über ein Netzwerk von rund 600 Partnern.

David Mills, Corporate Senior Vice President bei Ricoh, kommentiert die Übernahme wie folgt: „Wir wollen die Geschäftsbereiche weiter ausbauen, die den wachsenden Anforderungen von Unternehmen rund um den Globus Rechnung tragen. Wir bemerken eine starke Nachfrage bei unseren Kunden, den Wert ihrer Dokumente und Arbeitsabläufe zu optimieren, um ihr Wachstum zu fördern. Die Übernahme von Docuware ist ein wichtiger Schritt, um diese Anforderungen zu erfüllen. Wir freuen uns über die zusätzlichen Möglichkeiten, die wir bestehenden und neuen Kunden bieten können.”

Ricoh ist seit Jahren erfolgreicher Docuware-Partner und vertreibt die ECM-Software nicht nur, sondern setzt sie auch selbst ein. Mills fügt hinzu: „Geschäftsprozesse werden mit damit einfacher und effizienter, menschliche Fehler reduziert und die Unternehmenseffizienz verbessert. Mitarbeiter können ihre wertvolle Arbeitszeit für wichtigere Aufgaben einsetzen. Unser Ziel bei Ricoh ist es, die Digitalisierung des Arbeitsplatzes zu unterstützen und voranzutreiben. Das bedeutet in der Praxis, Menschen schneller und komfortabler mit Informationen zu versorgen sowie die Kommunikation und Kreativität zu verbessern. Durch Nutzung von Synergien werden wir dieses Ziel schneller erreichen.“

Laut Mills wird der ECM-Anbieter als eigenständige Tochtergesellschaft von Ricoh agieren und das Partnerprogramm beibehalten. „Wir werden den Ausbau des Vertriebsnetzes vorantreiben und in die Weiterentwicklung der Produkte investieren. Docuware lässt sich über die Ricoh-Smart-Integration bereits jetzt nahtlos mit unseren neuen Multifunktionssystemen der IM-C-Serie verbinden. Unsere Kunden können dadurch Dokumente einfach und sicher digitalisieren und direkt in einen intelligenten Workflow einspielen”, so Mills weiter.

Ehrgeiziger Wachstumsplan

Seitens Docuware äußerten sich die Geschäftsführer Dr. Michael Berger und Max Ertl: „Wir verfolgen einen ehrgeizigen Wachstumsplan, der es ermöglicht, aktuellen und künftigen Partnern moderne Dokumenten-Management- und Workflow-Technologien zur Verfügung zu stellen. Ricoh als starker Investor gibt uns die Sicherheit, dass wir unsere Ziele erreichen und weiterhin ein zuverlässiger und innovativer Anbieter für unsere Partner- und Kunden-Community sein werden.”

Ricoh investiert in Technologien und Services für den digitalen Arbeitsplatz, indem man sowohl organisch als auch durch Akquisitionen wächst. Die aktuelle Übernahme steht im Einklang mit der Strategie, das Angebot zur Transformation digitaler Arbeitsplätze auszubauen. Der Abschluss der Transaktion wird noch im Sommer 2019 erwartet, vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden in Deutschland und Österreich sowie der Erfüllung weiterer rechtlicher Bedingungen. Nach Abschluss der Transaktion wird Docuware als Tochtergesellschaft von Ricoh mit den Geschäftsführern Dr. Michael Berger und Max Ertl fungieren.

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