Austausch von Output-Geräten

Wann haben Drucker ausgedient?

Wann man Drucker, Multifunktionsgeräte oder Druckerersatzteile am besten austauschen sollte, hängt u.a. von der Häufigkeit der Nutzung, Auslastung der Geräte oder der Art der Ausdrucke ab, berichtet Dirk Bader von Lexmark Deutschland.

Dirk Bader, Lexmark

Dirk Bader, Teamleiter Produkt Marketing DACH, Lexmark Deutschland GmbH

ITM: Herr Bader, Stichwort Lebenszyklus-Management: Nach wie vielen Jahren sollten wichtige Komponenten im Output-Umfeld von Unternehmen möglichst ausgetauscht werden?
Dirk Bader:
Der Austausch von Druckerersatzteilen hängt prinzipiell von verschiedenen Parametern ab, wie z.B. der Häufigkeit der Nutzung bzw. Auslastung der Geräte, der Aufstellungsumgebung, der dort herrschenden Temperatur, der Art der Ausdrucke usw. Deshalb geben wir keinen „Duty Cycle“, also Lebenszyklus, von Geräten an, sondern orientieren uns an den oben genannten Parametern.

Natürlich bieten wir unseren Kunden Verlängerungen ihrer Garantieverträge an. Dies gilt insbesondere für Geräte mit hohem Einsatz (z.B. für zentrale Rechnungsdrucker). Hier empfehlen wir zusätzlich eine entsprechende Absicherung (Garantieverlängerung), die neben den regelmäßig anfallenden Wartungen auch präventive Überprüfungen durch Techniker vorsehen. Dies erhöht die Lebensdauer und verringert die Ausfallhäufigkeit der Ersatzteile und Geräte insgesamt.

ITM: In welchen Abständen sollte man konkret die Arbeitsplatzumgebung (Drucker, Multifunktionsgeräte, Scanner) erneuern?
Bader:
Dies hängt von den bereits oben erwähnten Parametern (Auslastung der Geräte, Aufstellungsumgebung, Temperatur usw.) ab. Grundsätzlich empfehlen wir, gut ausgelastete Geräte nach vier bis sechs Jahren zu ersetzen. Wie bereits oben beschrieben, bieten wir unseren Kunden Verlängerungen der Garantieverträge an, insbesondere für Geräte mit hohem Einsatz, die u.a. auch präventive Wartungen vorsehen und so die Lebensdauer der Geräte erhöhen.

Ein weiterer Grund für den Austausch der Output-Flotte nach ca. vier bis sechs Jahren besteht darin, dass nach dieser Zeit in der Regel leistungsstärkere Nachfolgerprodukte verfügbar sind. Damit einher gehen Technologiesprünge, von denen die Kunden in Form von höherer Druckgeschwindigkeit und Stabilität sowie von reduzierten Druckkosten und gesenktem Energiebedarf profitieren.

ITM: Auch der Lebenszyklus gebrauchter Output-Geräte ist einmal abgelaufen. Worauf kommt es bei der endgültigen Entsorgung der „Altlasten“ insbesondere unter Nachhaltigkeits- und Umweltaspekten an?
Bader:
Der Recyclingprozess setzt nicht erst mit der Entsorgung ein. Schon im Forschungs- und Entwicklungsprozess werden Umweltaspekte in die Konzeption mit einbezogen. Mithilfe von sogenannten Life Cycle Assessments (LCA), also Lebenszyklus-Analysen, werden die umweltrelevanten Auswirkungen des Designs, der Herstellung, des Vertriebs, der Nutzung und Entsorgung von unseren Produkten untersucht. Diese Ergebnisse fließen maßgeblich in die Produktgestaltung mit ein. Wir entwickeln auf dieser Grundlage umweltfreundliche Geräte, die gleichzeitig höchsten Standards in Sachen Leistungsfähigkeit und Effizienz gerecht werden. Darüber hinaus haben wir einen ausgefeilten Recyclingprozess entwickelt und uns selbst strenge Umweltspezifikationen auferlegt: Mindestens 75 Prozent der Teile, die aus dem Recycling der Geräte nach manueller und mechanischer Bearbeitung gewonnen werden, finden neue Verwendung als Sekundärrohstoffe.

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