Giegerich & Partner, ein Anbieter für sichere IT-Netzwerke und Software, hat eine Liste mit 30 konkreten Handlungsempfehlungen zur IT-Sicherheit zusammengestellt. Mit Maßnahmen auf kommunikativer, organisatorischer und technischer Ebene lassen sich Fehler vermeiden.
IT-Sicherheit beginnt mit Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter sowie mit einer klaren Kommunikation der internen Verhaltensregeln zur Informationssicherheit:
• Sichere Passwörter: Komplexe Passwörter aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen, mind. achtstellig.
• Passwortdiebstahl: Niemals vertrauliche Daten weitergeben oder/und notieren.
• E-Mailsicherheit: E-Mails signieren, sensible Daten verschlüsseln, Vorsicht beim Öffnen von E-Mail Anlagen und Links.
• Soziale Manipulation: Bewusst mit vertraulichen Informationen umgehen, nur an berechtigte Personen weitergeben, sich nicht manipulieren oder aushorchen lassen.
• Vorsicht beim Surfen im Internet: Nicht jeder Link führt zum gewünschten Ergebnis.
• Nur aktuelle Software einsetzen: Eine nicht aktualisierte Software lässt mehr Sicherheitslücken offen.
• Verwendung eigener Software: Unternehmensvorgaben beachten und niemals Software fragwürdiger Herkunft installieren.
• Unternehmensvorgaben: Nur erlaubte Daten, Software (Apps) und Anwendungen einsetzen.
• Backups: Betriebliche Daten regelmäßig auf einem Netzlaufwerk speichern und Daten auf externen Datenträgern sichern.
• Diebstahlschutz: Mobile Geräte und Datenträger vor Verlust schützen.
• Gerätezugriff: Keine Weitergabe von Geräten an Dritte, mobile Geräte nicht unbeaufsichtigt lassen und Arbeitsplatz-PCs beim Verlassen sperren.
Die organisatorischen Strukturen im Hintergrund bilden den erforderlichen Rahmen der IT-Sicherheit. Hier gilt es, klare Regelungen zu formulieren und einzuhalten:
• Definition und Kommunikation von Sicherheitsrichtlinien
• Regelung der Zugriffsrechte auf sensible Daten
• Keine Vergabe von Administratorenrechten an Mitarbeiter
• Automatische und regelmäßige Verteilung von Softwareupdates
• Kontrolle der Logfiles
• Vollständige und regelmäßige Dokumentation der IT
• Auslagerung der Datensicherung
• Regelmäßige Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen durch interne und externe Sicherheitsanalysen
• Erstellung eines Notfallplans für die Reaktion auf Systemausfälle und Angriffe
Auf technischer Ebene muss ein Mindeststandard gewährleistet sein. Dieser lässt größtenteils sich ohne großen Kostenaufwand realisieren:
• Dokumentation der WLAN-Nutzung, auch durch Gäste
• Absicherung der Internetverbindung durch Firewalls
• Einsatz von Zugangsschutz/Kennwörter/Biometrie
• Physische Sicherung/Zugangskontrolle und -dokumentation
• Schutz vor Schadsoftware sowohl am Endgerät als auch am Internetgateway, idealerweise durch zwei verschiedene Antivirenprogramme
• Definition einer strukturierten Regelung der Webzugriffe
• Verschlüsselung zum Schutz von Dateien und Nachrichten mit sensiblen Inhalten
• Sicheres Löschen der Daten bei Außerbetriebnahme
• Sicherstellung regelmäßiger Updates der Sicherheitssysteme
• Permanente Überwachung des Netzwerkverkehrs auf Auffälligkeiten
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