LAP setzt auf 3D-Animationen ihrer Lasersysteme

3D-Animationen sagen mehr als tausend Bilder

Technisch anspruchsvolle Produkte lassen sich schwer über den herkömmlichen Weg – die Produktbroschüre – vermarkten. Mit einer 3D-Animation überzeugt die Lap GmbH Laser Applikationen ihre Zielgruppen.

3D-Animation, Bildquelle: LAB

Krebspatienten, die sich einer Strahlentherapie unterziehen müssen, erwarten eine schonende und qualitativ gute Behandlung. Gleichzeitig müssen Kliniken weltweit effizient arbeiten, das heißt, pro Tag so viele Patienten wie möglich behandeln, um eine gute Auslastung ihrer Geräte zu erreichen. Bei der Behandlung kommen spezielle Laserprojektoren für die Markierung und Positionierung der Patienten zum Einsatz.

Für diese Geräte ist die LAP GmbH Laser Applikationen Marktführer. Rund 90 Prozent aller eingesetzten Geräte werden von der Lüneburger Firma hergestellt. Alleine in den USA nutzen 3.000 Krankenhäuser Lasersysteme von LAP. Neu auf dem Markt ist der Laser Pictor 3D mit der dazugehörigen Software Carinasim. Guido Jung, Geschäftsführer von LAP: „Im Vergleich zu den Vorgängermodellen vereinfacht der Pictor 3D die Arbeit der medizinisch-technischen Radiologieassistenten (MTRA) erheblich und verkürzt die Zeit, die Patienten vor der Behandlung still liegen müssen.“

Für den weltweiten Vertrieb des neuen Systems kann eine Broschüre nur bedingt die entscheidenden Vorteile darstellen. Jung: „Die Vorteile unseres neuen Produkts wollten wir visuell in einer Art Video zeigen.“ Die Anfrage nach einem solchen Video kam zunächst aus den USA, wo immerhin die Hälfte aller medizintechnischen Geräte aus dem Hause LAP abgesetzt wird. Die Begeisterung für diesen Weg schwappte schnell über den großen Teich. Die Idee für eine 3D-Animation war geboren.

Virtueller Raum zeigt die Arbeit im Krankenhaus

„Bei der Auswahl unserer Dienstleister legen wir besonderen Wert auf eine professionelle Zusammenarbeit und eine kompetente Umsetzung. Zudem wollten wir ein Optimum bei Aufwand und Nutzen erzielen.“ Die Entscheidung fiel auf den Hamburger E-Learning-Spezialisten IAM – die Institut für Interaktive Medien GmbH. Man kannte sich bereits von der Realisierung eines erfolgreichen E-Learning-Projekts.Die 3D-Animation zeigt Schritt für Schritt wie das Lasersystem bedient wird. Eine animierte MTRA führt die verschiedenen, möglichen Workflows der Patientenpositionierung und -markierung am Computertomograph vor. Sie bewegt sich dabei im virtuellen Raum genau so, wie die Arbeit im Krankenhaus in Wirklichkeit abläuft. Der Bedienungsablauf wird realistisch abgebildet, die Vorteile des neuen Produktes – wie die Steuerung des ­Laserssystems über einen Touchscreen – ­erschließen sich für die Medizinphysiker und Ärzte in der Strahlentherapie direkt aus dem Ablauf. Zudem nimmt die 3D-Animation weniger Zeit in Anspruch als das Lesen einer umfangreichen Produktbeschreibung.

Weitere Gründe sprechen für die 3D-Animation: Sie ist vielfältig einsetzbar. LAP nutzte die 3D-Animation zunächst auf einer Fachmesse als zentrales Präsentationselement, anschließend wurde sie als Direktmailing an potentielle Kunden weltweit verschickt. Sie wird bei Kundengesprächen vor Ort, auf der Website und in weiteren Marketing- und Vertriebsaktivitäten eingesetzt. Desweiteren dient sie als Ausbildungstool für den eigenen Vertrieb und die Vertriebspartner.

Gleichzeitig bietet sich die Chance, mit der 3D-Animation den eigenen Direktvertrieb zu stärken. Derzeit kaufen die Krankenhäuser LAP-Produkte meistens über die Maschinenhersteller, beispielsweise von Computertomographen und ­Linearbeschleunigern, die ein großes Portfolio medizintechnischer Geräte unterschiedlicher Hersteller im Angebot haben. Früher wurden der Laser und die dazugehörige Software in der Regel als Produktpaket angeboten. Mittlerweile hat die Software einen immer höheren Stellenwert, so dass heute die Software auch einzeln verkauft wird. „Mit der wachsenden Komplexität unserer Produkte steigt der Beratungsbedarf der Anwender in den Kliniken. Die Vorteile unserer Innovationen lassen sich besser von den LAP-Produktspezialisten und damit im Direktvertrieb vermitteln“, weiß Guido Jung.

 

Persönliche Daten

Name: Guido Jung
Alter: 43
Größtes Hobby: Sport (Laufen, Schwimmen, Radfahren)
Ausbildung und Werdegang: Dipl-Ing. Maschinenbau und MBA, seit 2004 Geschäftsführer bei LAP, zuvor Geschäftsführer im Maschinen- und Anlagenbau
Derzeitige Position: Geschäftsführer bei LAP

Kurz und knapp...

In unserem Unternehmen spielt die IT...
...sowohl bei der Unterstützung unserer Prozesse als auch bei unseren Produkten eine wichtige Rolle.

In unserer Branche muss IT-seitig in der Regel am meisten in...
...das Know-how und die Kapazitäten der Mitarbeiter investiert werden.

Die notwendigen Mittel vorausgesetzt, würde ich sofort...
...die Einführung ein neues ERP-Systems anstoßen.

Von IT-Anbietern für den Mittelstand erwarte ich...
...Lösungen, die wirklich für Mittelständler passen und ein gutes Aufwand/Nutzen-Verhältnis besitzen.

Optimaler Support zeichnet sich durch...
...schnelle Verfügbarkeit, schnelle Reaktion und schnelle Umsetzung aus.

 

Lab GmbH Laser Applikationen
Branche: Optoelektronik
Gesamtmitarbeiterzahl: 250
Zahl der IT-Mitarbeiter: vier
Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr:
32 Mio. Euro
www.lap-laser.com

 

Bildquelle: LAB

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