Beherzigt man den einen oder anderen Tipp landen auch die Internet-Präsenzen von Mittelständlern ganz weit oben im Google-Ranking.
Die Website bleibt der Ankerpunkt jeder Online-Strategie. Firmen sollten alle Potentiale nutzen, wenn es um ein brillantes Design geht, das den Besucher von Anfang an überzeugt. Die Seite sollte außerdem alle Funktionalitäten erfüllen, die User sich wünschen. Eine klare, intuitive Übersicht ist ebenso wichtig wie kurze Wege zum gewünschten Inhalt sowie Barrierefreiheit. Da immer mehr Besucher eine Website von einem mobilen Endgerät aus ansteuern gilt es, sie die volle Freude beim Surfen erleben zu lassen – indem die Seite mobil optimiert wird. Ein responsives Webdesign ist daher heute nicht nur bei neuen Internet-Auftritten der Standard, sondern auch bestehende Präsenzen sollten nachträglich mobil angepasst werden. Das verschafft den Nutzern nicht nur wesentlich besseren Komfort, sondern ist seit einem Algorithmus-Update im April 2015 auch ein entscheidender Rankingfaktor für Google.
Eine gute Position bei Google & Co. entscheidet maßgeblich über Geschäftserfolge. Mit den Google-Updates Panda und Hummingbird hat die Bedeutung von qualitativ hochwertigem Content für das Ranking drastisch zugenommen. Mit guten Inhalten und sauber geschriebenen Texten lassen sich folglich positive Effekte für die Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) erzielen. Daneben sind weiterhin technische Optimierungen wichtig – Keywords gehören etwa in die URL, in die Description und in die Headline. Auch sind wertige Backlinks von Seiten mit hoher Autorität immer wichtiger.
In jedem Unternehmen kommen täglich Themen auf, über die es sich zu sprechen lohnt und die für Medien, Kunden und Partner interessant sind. Auch Informationen und Meinungen zum Markt, in dem sich die Firma bewegt, sind spannend. Das alles hat positive Auswirkungen hinsichtlich SEO und trägt dazu bei, ein Unternehmen bekannt zu machen und ihm ein Gesicht zu geben – denn wer für Know-how sowie gute Leistungen und Produkte steht, gewinnt an Attraktivität. Positive Assoziationen durch Storytelling führen dazu, dass Kunden mit wesentlich höherer Wahrscheinlichkeit Produkte oder Leistungen einkaufen. Übrigens: B2B-Unternehmen mit interaktiven Blogs erhalten nachweislich mehr Anfragen von Neukunden.
Mittels sozialer Netzwerke haben Mittelständler die Chance, direkt mit den Kunden in Interaktion zu kommen. Daraus resultiert die Gelegenheit, Positives ins Licht zu rücken – und etwaigen kritischen Themen aktiv zu begegnen. Denn wer nicht mitredet, über den reden die anderen. Die Wahl der Kanäle hängt in erster Linie von der Frage ab, wo sich die Zielgruppen bewegen. In der B2B-Kommunikation sieht das meist anders aus als im Konsumentenbereich – hier können zum Beispiel Xing und LinkedIn wichtiger sein als Facebook.
Kein Format ist so direkt, schnörkellos und anschaulich wie Bewegtbilder. Videos transportieren Emotionen, ermöglichen Einblicke und bauen auf diese Weise Vertrauen auf. Jedoch bringt es wenig, ein einziges perfekt inszeniertes Imagevideo zu produzieren und es damit bewenden zu lassen. Besser ist es, im Sinne des Storytelling regelmäßig kleine und authentische Clips zu machen, die zum Beispiel Tipps zu konkreten Herausforderungen geben, Kunden sprechen lassen oder Eindrücke von Firmenevents oder Messeauftritten vermitteln.
Der Autor Michael C. Schmitt ist Gründer von Schmitt kommuniziert.
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