Mobile Strategie

9 Fragen, die sich Mittelständler stellen sollten

Mittelständlern, die über eine „Mobile Enterprise“-Strategie nachdenken und ihre Kommunikationsmöglichkeiten im Hinblick auf mehr Mobilität optimieren möchten, können diese 9 Vorüberlegungen helfen.

Die folgenden neun Tipps geben einen Überblick über die relevanten Aspekte, die bei der Umsetzung einer Mobilstrategie bedacht werden sollten:

1. Welche Art der Mobilität ist im Unternehmen gefragt?

Im ersten Schritt sollten die Zielgruppe und die Ziele definiert werden: Steht die Sicherstellung einer Onsite-Mobilität auf dem Unternehmenscampus im Vordergrund? Sollen die Mitarbeiter, die remote, mobil oder geografisch verteilt sind, angebunden werden? Oder geht es um die Einbindung der Mitarbeiter mit wechselnden Arbeits- oder Heimarbeitsplätzen sowie Teleworker?

2. Welche Dienste sollen mobil zur Verfügung stehen?

Kommunikation im mobilen Unternehmen kann unterschiedliche Aspekte umfassen, die von jeweils eigenen Diensten unterstützt werden. Dazu gehören neben dem Zugriff auf E-Mails, Sprach- und Videolösungen auch Collaboration- und Conferencing-Tools. Auch ERP- und CRM-Lösungen zur Unterstützung der Vertriebs- und Service-Mitarbeiter erlauben einen nahtlosen Zugriff auf Informationen jederzeit von überall.

3. In welcher Tiefe sollen diese Dienste integriert werden?

In welchem Umfang werden mobile Dienste eingebunden – in Bezug auf ihre Leistungsmerkmale sowie auf die benötigten Funktionen? Sollen Smartphones beispielsweise über einen mobile Client in den Kommunikations-Server des Unternehmens integriert werden (Fixed Mobile Convergence)?

4. Auf welchen Endgeräten sollen diese Dienste zur Verfügung stehen?

Die Vielzahl an Geräten und unterschiedlichen Betriebssystemen stellt die Entscheider in Unternehmen vor die Wahl. Ob Smartphones, Tablets oder IP-Telefone: Bei der Auswahl sollten sich Mittelständler für einen Anbieter entscheiden, der die Bedürfnisse des Unternehmens versteht und eine geeignete Lösung dafür zur Verfügung stellt. Zunächst einmal sollte festgelegt  werden, welche Art von Endgeräten benötigt werden und ob sich ein Teil der bestehenden Hardware verwenden lässt. Zentral ist auch die Frage des Betriebssystems (Android, iOS, Windows, Blackberry).

5. Wer stellt die Endgeräte?

Es ist erforderlich zu klären, ob die mobilen Geräte vom Unternehmen gestellt oder im Rahmen eines „Bring your own Device“-Konzeptes vom Mitarbeiter selbst beschafft und mithilfe der IT und einem Managementsystem eingegliedert werden.

6. Welche Technologien ­können genutzt werden?

Vor der Implementierung eine mobilen Strategie müssen Unternehmen klären, welche technische Infrastruktur zur Verfügung steht und ob eventuell nachgerüstet werden muss. Hat das Unternehmen noch ISDN im Einsatz oder setzt es schon auf IP? Kann von Technologien wie WiFi oder 4G, die eine schnelle Verbindung, hohe Surfgeschwindigkeit und gute Sprachqualität ermöglichen, profitiert werden?

7. Welche Bandbreite ist notwendig?

Mobile Echtzeitanwendungen benötigen die entsprechende Bandbreite, um sichere und hoch qualitative Verbindungen zu gewährleisten. Je mehr mobile Endgeräte in die Umgebung eingebunden werden, desto leistungsfähiger muss die Infrastruktur sein. Das gilt vor allem dann, wenn im großen Umfang Video- oder Desktop-Sharing-Angebote genutzt werden sollen. Unternehmen sollten klären, ob ihr Netzwerk den Anforderungen  gewachsen ist oder sie nachrüsten müssen.
 

8. Welche Sicherheitsanforderungen müssen für die Dienste und Endgeräte erfüllt werden?

Konkrete Sicherheitsmaßnahmen helfen dabei, einem möglichen Datenverlust vorzubeugen. Dazu gehört die Verschlüsselung der Daten sowie der Schutz der Software-Architektur genauso wie Datenspeicherung und -sicherung. Um die Kontrolle über die Daten zu behalten, sollten geschäftliche und private Daten auf mobilen Endgeräten mittels Software-Lösungen strikt getrennt werden.

9. Welche Fragen zum Nutzerverhalten müssen beachtet werden?

Dreh- und Angelpunkt eines sicheren Umgangs mit Daten auf mobilen Endgeräten sind die Richtlinien des Unternehmens. Dabei geht es zum einen darum, durch richtiges Nutzerverhalten Sicherheitsrisiken zu minimieren. Zum anderen sollte in den Richtlinien aber auch geklärt werden, ob Mitarbeiter beispielsweise außerhalb der Bürozeiten E-Mails lesen und beantworten dürfen.

Quelle: www.mitel.de

Bildquelle: Thinkstock / iStock

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok