Energie Südbayern (ESB) ist ein regional sowie überregional agierendes Energieunternehmen und beliefert rund 165.000 Haushalte.
Der 1959 in München gegründete Energieversorger Energie Südbayern GmbH beliefert rund 165.000 Haushalte, davon zahlreiche Geschäfts- und Firmenkunden, sowie Kommunen und kommunale Energieversorger mit Strom und Erdgas. Im Fokus des nachhaltig ausgerichteten Leistungsspektrums stehen integrierte Energie- und Klimakonzepte – von der Energieerzeugung und dem Betrieb von Energienetzen über Energiehandel und Energielieferung bis hin zu Lösungen für Energieeffizienz und Eco-Mobilität.
Das mittelständische Unternehmen betreibt zur Bewältigung der täglichen Aufgaben zwei Rechenzentren, die bis zu 90 Prozent ihrer Kapazität virtualisiert haben. Etwa 400 virtuelle Maschinen (VM) werden gehostet, die Zugriff auf mehrere hundert Anwendungen über 16 Außenstellen hinweg bieten. Das Unternehmen hat zwei unabhängige Cisco-UCS-Systeme bereitgestellt, in jeweils zwei verschiedenen Rechenzentren mit zwei vCenter-Instanzen. Beide dieser V-Blocks hosten eine Vielzahl von VMs.
Richtige Statistiken erwünscht
Um diese Vielzahl an virtuellen Maschinen sowie die existierenden physischen Blades zu überwachen, suchte ESB nach einer robusten und umfassenden Lösung. Denn das Unternehmen benötigt für seine virtualisierte Umgebung, die Datenspeicher und die Netzinfrastruktur einen servicebasierten und prozessorientierten Monitoring-Ansatz, der die richtigen Statistiken und Leistungsmetriken zur Überwachung und Problembehebung bereitstellen soll. Benjamin Nawrath, Fachbereichsleiter IT Systemtechnik bei ESB, spricht aus Erfahrung: „Zuerst verwendete unser Systemadministrationsteam die Lösung ‚WhatsUp Gold‘ von Ipswitch. Diese war jedoch nicht skalierbar genug, um den Ansprüchen unserer wachsenden IT-Infrastruktur gerecht zu werden.” Zudem berichtet Nawrath, dass ESB mit der zuvor eingesetzten Virtualisierungs-Management-Lösung eine Reihe von falschen Alarmen erlebte, da das Produkt leicht durch Systemüberwachungsabfragen überlastet war.
Da diese Lösung nicht mehr wirklich praktikabel war, machte sich der Energieversorger auf die Suche nach einer neuen IT-Management-Lösung. Bei einer Auswahl zwischen zwei Alternativlösungen entschied sich die Energie Südbayern für den Anbieter Solarwinds. Im Gegensatz zu der Konkurrenzlösung konnten die jetzt eingesetzten Tools leicht bereitgestellt werden und waren erschwinglich. Zudem war die Lizenzstruktur einfacher und transparenter.
Rentabel und kombinierbar
„Mit der neuen Virtualisierungs-Management-Lösung erhalten wir einen Einblick darin, welche Leistung unsere virtuellen Rechenzentren liefern, wie sie sich skalieren lassen und wie sie mit den alltäglichen Geschäftsanforderungen umgehen”, begründet Benjamin Nawrath die Entscheidung. „Da die neuen Produkte miteinander funktionieren, können wir Leistungsprobleme oder Fehlerquellen untersuchen, um bei Ausfällen den Betrieb wiederherzustellen.“ Ein weiterer Vorteil der neuen Lösung besteht in der fast sofortigen Rentabilität. Laut ESB wurden Einsparungen ermöglicht, indem zukünftige Probleme mit SAP-Produktionssystemen vor deren Ausfall identifiziert werden konnten.
Ebenfalls konnte der Zeitaufwand bei täglichen Prüfungen reduziert werden, da die Virtualisierungssoftware diese automatisch durchführt. „Wir haben eine Zeiteinsparung von 20 Prozent bei der IT-Problembehebung verzeichnen können, wodurch sich unser Unternehmen auf andere Projekte konzentrieren kann“, berichtet Nawrath. Zudem haben die Verantwortlichen jetzt einen besseren Überblick über die eigene IT-Infrastruktur. „Da unsere IT-Administratoren proaktiv erforderliche Ressourcen zu VMs hinzufügen können, können wir Leistungseinbußen und Ressourcenkonflikten, mit denen wir in der Vergangenheit Probleme hatten, vorbeugen“, resümiert Fachbereichsleiter Benjamin Nawrath.
Energie Südbayern GmbH
Bildquelle: © Energie Südbayern GmbH