IIoT und Microsoft Azure

Auf dem Weg zur Smart Factory

Das Industrial Internet of Things und Cloud-Plattformen wie Microsoft Azure bieten Unternehmen enormes Potenzial, um ihre Arbeitsabläufe individueller, flexibler und effizienter zu gestalten. So wird Cloud-Technologie zunehmend entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg – und ermöglicht gleichzeitig auch kleinen wie mittleren Betrieben, einfach und kosteneffizient in die digitalisierte Zukunft zu starten.

Smart Factory

In einer Smart Factory stimmen sich die vernetzten Maschinen aufeinander ab.

Im Industrial Internet of Things (IIoT) sind Menschen, Maschinen und Produkte direkt miteinander vernetzt: Im Betrieb eintreffende Lieferungen sind mit Tracking-Lösungen ausgestattet, was die Lokalisierung der Waren und Rohstoffe im Lager erleichtert. Autonome Transportfahrzeuge steuern gezielt das richtige Regal an und bringen die Materialien in die Werkhalle. Dort stimmen sich die vernetzten Maschinen aufeinander ab: Sie leiten die jeweiligen Arbeitsschritte abhängig vom Materialfluss ein oder informieren Techniker, dass eine Wartung erforderlich ist. Am Ende bilden all diese Prozesse eine Art selbstlernendes System – die Smart Factory.

Mit dem IIoT zukunftssicher aufgestellt

Neben effizienteren Prozessen bietet die Smart Factory Unternehmen auch die Möglichkeit, neue Geschäftsmodelle zu realisieren. Zum Beispiel können Maschinenhersteller ihren Kunden nicht nur die Maschinen selbst, sondern auch Services anbieten, etwa Predictive Maintenance. Dafür analysieren sie Nutzungsdaten und leiten Wartungsarbeiten der Geräte frühzeitig ein. Das Ergebnis: Die Kunden profitieren von nahtloseren Abläufen und weniger Ausfällen. Die technische Grundlage für solche Prozesse schaffen vernetzte Systeme, leistungsstarke Sensoren, Kameras, Robotik, smarte Fördersysteme, RFID-Technik sowie Cloud-Plattformen, auf denen sich Daten barrierefrei zusammenführen lassen. Indem Produktionsunternehmen so ihr Angebot erweitern, stärken sie ihre Wettbewerbsfähigkeit, werden resilienter und können schneller wachsen.

Viele deutsche Industrieunternehmen haben dies erkannt und setzen bewusst auf IIoT. Das zeigt u.a. eine Studie der Marktanalysten von IDC aus dem Jahr 2020. Demnach wollen rund 40 Prozent der befragten Betriebe ihre Investitionen in diesem Bereich erhöhen, ungeachtet der Corona-Krise. Nur 18 Prozent planen, entsprechende Ausgaben zu verringern.

Produktionsprozesse in der Cloud kostengünstig vernetzen

Ein Vorzug des IIoT: Um seine Möglichkeiten nutzen zu können, sind weder hohe Investitionen noch spezialisiertes Fachwissen erforderlich. So können auch mittelständische Produktionsbetriebe mithilfe von Cloud-Plattformen wie Azure IIoT-Anwendungen schnell und wirtschaftlich einsetzen. Auch eine eigene IT-Infrastruktur ist hierfür keine Voraussetzung. Unternehmen haben stattdessen die Option, die Plattform im Infrastructure-as-a-Service-Modell (IaaS) zu nutzen. Dadurch lassen sich hohe Einstiegsinvestitionen abwenden und Ressourcen bei Bedarf flexibel skalieren.

Die Microsoft-Plattform bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen außerdem viele Möglichkeiten, ihre Produktionsprozesse zu optimieren. Dazu gehört etwa Connected Factory: Eine Lösung, die speziell auf intelligente Fabriken und vernetzte Produktionsprozesse abzielt. So lassen sich in Echtzeit betriebs- und wartungsrelevante Informationen visualisiert über ein Dashboard einsehen. Unerwartete und kostenintensive Ausfälle in der Produktion gehören damit der Vergangenheit an, da sich Maschinen auf Basis der Daten vorausschauend warten lassen.

Gut beraten zur intelligenten Fabrik

Auch Fertigungsbetriebe ohne spezialisiertes Know-how rund um das IIoT müssen vor der Implementierung solcher Lösungen zum Aufbau einer Smart Factory nicht zurückschrecken. Denn mit dem Microsoft-Cloud-Solution-Partner-Programm der Telekom stehen mittelständischen Produktionsunternehmen kompetente IT-Dienstleister und Systemhäuser mit passgenauen IIoT-Lösungen zur Seite. Der Vorteil: Neben den Cloud-Lösungen von Microsoft können Unternehmen auf die Services der Telekom zurückgreifen. Von ihrem IT-Anbieter erhalten sie somit von der Serverstruktur bis hin zur Konnektivität alles aus einer Hand.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok