„Im Zuge der Digitalisierung wären schnellere Entscheidungen manchmal wünschenswert, um frühzeitig Wettbewerbsvorteile auf der Basis der digitalen Prozesse zu haben“, meint Biebl.
Unter Mittelstand verstehe ich ...
... die wirtschaftliche Basis unseres Landes. Mehr als die Hälfte der Wertschöpfung wird im Mittelstand geleistet – das ist beeindruckend und eine starke Leistung. Zudem stellen wir Mittelständler den wesentlichen Teil aller Arbeits- und Ausbildungsplätze – und bieten ein enormes Portfolio an Innovationen.
Der Mittelstand hebt sich von Großkonzernen dadurch ab, dass ...
... im Mittelstand Service und Augenhöhe zu den Kunden selbstverständlich sind. Zudem können wir Mittelständler schnellere Entscheidungen treffen und sind gewohnt, dem Kunden das optimale Leistungspaket zu bieten – ohne ihn dazu zu drängen, Kompromisse aufgrund von Konzernträgheit einzugehen.
Um als IT-Spezialist im Mittelstand Erfolg zu haben, bedarf es ...
... überzeugender Argumente, nachweisbarer Erfolge, eines tiefen Branchenwissens und echter Nähe zum Kunden. Dazu muss ein Software-Produkt innovativ und trotzdem erprobt sein, den Bedürfnissen der jeweiligen Branche Rechnung tragen und neben einem gesunden Maß an Standard auch genügend Raum für individuellen Bedarf lassen. Für uns ist daher auch selbstverständlich, einzelne spezifische Funktionen gemeinsam mit dem Kunden umzusetzen.
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Was die IT anbelangt, ist der Mittelstand ...
... anspruchsvoll. Eine IT-Entscheidung wird nur dann getroffen, wenn der Nutzen auch zu 100 Prozent klar ist. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung wären schnellere Entscheidungen manchmal wünschenswert, um frühzeitig Wettbewerbsvorteile auf der Basis der digitalen Prozesse zu haben.
Die durchschnittliche IT-Grundausstattung im Mittelstand besteht aus ...
... einer gewachsenen, nicht immer homogenen Hard- und Software-Landschaft. Teilweise nutzen Unternehmen auch noch selbst entwickelte Lösungen, die technisch überholt sind. Das geht noch einige Zeit gut, aber in Summe sollte jedes mittelständische Unternehmen kritisch hinterfragen, ob IT und Prozesse zusammenpassen und zukunftssicher sind.
Charakteristisch für IT-Investitionsentscheidungen im Mittelstand ist ...
... das Bedürfnis nach einer großen Sicherheit. Für ein mittelständisches Unternehmen bedeutet eine Investition in IT einen bedeutenden Budgeteinschnitt. Trotzdem entscheiden sich die Unternehmen schnell, wenn das Vertrauen in einen Partner auf Augenhöhe da ist.
Die typischen IT-Probleme des Mittelstands sind ...
... zumindest im ERP-Bereich, für den wir sprechen können, Medienbrüche aufgrund nicht optimaler Systeme und Insellösungen sowie generell überalterte Software, die oftmals kaum noch zu warten ist Papierprozesse und Excel-Konstruktionen sind ebenso typische Problemverursacher.
Als Lösung für diese Probleme favorisiere ich ...
... unsere ERP-Software, die exakt auf die Bedürfnisse und Prozesse des produzierenden Mittelstands zugeschnitten ist. Auf dieser Basis haben wir eine Standard-Software entwickelt, die einfach an den jeweiligen Bedarf und die Erwartungshaltung des Kunden angepasst werden kann. Hinzu kommen 40 Jahre Wissen, das wir seit unserer Gründung gesammelt haben. Wir kennen die Prozesse von fertigenden Betrieben wie kaum ein anderer Systempartner und leisten so auch eine wesentliche Beratungsleistung bei der Implementierung. Dadurch finden Prozesse und ERP-Lösung zusammen und bewirken den maximalen Effekt – mehr Effizienz, Transparenz, eine solide Grundlage für unternehmerische Entscheidungen und mehr Handlungsfähigkeit.
Handlungsbedarf auf IT-Seite im Mittelstand sehe ich ...
... sowohl bei der Hardware wie auch bei der Software. Unternehmen verkennen, wie sehr IT die Wettbewerbsfähigkeit fördern und hervorragende Unternehmen noch besser machen kann. Zudem müssen Unternehmen in den wechselhaften Zeiten Wissen und Know-how konservieren – eine sinnvolle Nebenwirkung der Digitalisierung: Daten werden zu Erkenntnissen zu Wissen, und zu einem Einflussfaktor der Zukunft.
Christian Bibel
Alter: 45 Jahre
Größtes Hobby: Familie
Derzeitige Position: Geschäftsführer der Planat GmbH
Bildquelle: Planat GmbH