Dank der digitalen Vernetzung gelangt eine Fülle an Unternehmensdaten auch ins Rechnungswesen.
Intelligente Software-Lösungen, die Zeit und Geld sparen, zeichnen das Konzept der Industrie 4.0 aus. Das gilt auch für das Rechnungswesen der neuen Generation. Immer mehr zeitintensive und unproduktive Verwaltungsaufgaben fallen künftig weg. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Lösung für das Rechnungswesen über eine hohe Integrationsfähigkeit durch ein intelligentes Schnittstellensystem verfügt. Es garantiert den sicheren Transfer und die effiziente Weiterverarbeitung der wichtigen Daten. Schließlich bildet das Rechnungswesen keine isolierte Insellösung, sondern bezieht seine Daten aus den verschiedensten Bereichen des Unternehmens, verknüpft diese und wertet sie automatisch aus.
So nimmt das Rechnungswesen beispielsweise künftig bisher aufwendige Zeiterfassungen automatisch auf und integriert sie über die Lohnbuchhaltung direkt in die Kostenrechnung. Musste man früher die Arbeitszeit per Stundenzettel umständlich aufschreiben und in die Kostenrechnung manuell eingegeben, lassen sich die lohngetriebenen Kosten nun minutengenau automatisch aufzeichnen und auswerten.
Die digitalisierte Buchhaltung erlaubt Unternehmen in den kommenden Jahren Abschied von der Zettelwirtschaft zu nehmen. Dokumenten-Management-Systeme (DMS) organisieren Belege fortan und nehmen eigenständig Überprüfungen vor, Fehler lassen sich so fast gänzlich vermeiden. Bereits heute können intelligente Lösungen für das Rechnungswesen ohne Papieraufwand Rechnungen digital erfassen und vollautomatisch verarbeiten.
Enorm viel Zeit lässt sich auch mit dem automatisierten Zahlungsverkehr einsparen, der weiter zunehmen wird. „Durch den Einsatz des Syska ProFI ABI-Moduls konnten wir die Arbeitszeit für die Zuordnung von Zahlungen zu Rechnungen in der Buchhaltung von täglich zwei bis drei Stunden auf vier Stunden an einem Tag pro Woche reduzieren“, berichtet Andreas Zeissler, Geschäftsführer der Feltron Elektronik, Zeissler & Co. GmbH.
Mittels einer Konfipay-Integration, beispielsweise im Online Banking, können beliebig viele Konten von verschiedenen Geldinstituten eingebunden werden. Ein Klick ist ausreichend, um Überweisungen dateilos und ohne Medienbruch zu tätigen. Das ist auch im Hinblick auf die Datensicherheit ein klares Plus, denn sensible Zahlungsverkehrsdaten sind transaktionsgesichert und werden nicht in Clearing-Dateien zwischengespeichert.
Dank der digitalen Vernetzung gelangt eine Fülle an Unternehmensdaten ins Rechnungswesen. Aus ihnen lassen sich künftig umgehend Prognosen und ganzheitliche Handlungskonzepte erstellen, ohne hier manuelle Ergänzungen vornehmen zu müssen. So können beispielsweise individuelle Szenarien für die kommenden Monate oder Jahre geplant werden: Wie entwickelt sich der Umsatz in den kommenden fünf Monaten, wenn es einen heißen Sommer gibt? Oder: Wie verläuft der Gewinn, sollten die üblichen saisonalen Schwankungen ausfallen?
Die durch die Pandemie vorangebrachten Homeoffice-Regelungen werden sicherlich weiter ihren festen Platz im Alltag haben. Umso wichtiger wird es sein, dass bei Zugriffen auf die Rechnungssoftware von außerhalb eine hohe Datensicherheit gegeben ist.
Nur Unternehmen, die die Transformation 4.0 aktiv mitgestalten, werden wettbewerbsfähig bleiben. Das Rechnungswesen ist ein Bereich, der sich perfekt dafür anbietet, künftig Zeit zu sparen und eine hohe Datensicherheit zu erreichen. Bereits jetzt setzen intelligente Software-Lösungen einen Teil davon um, was Unternehmen künftig in der Industrie 4.0 erwartet.
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