SSK Schrauben Schmid setzt auf Enventa ERP

Außendienst nutzt App

Der Produktionsverbindungshandel SSK Schrauben Schmid mit Sitz im schwäbischen Kirchheim/Teck hat vor fünf Jahren ein neues ERP-System eingeführt und seitdem seine Geschäftsprozesse fortlaufend IT-gestützt optimiert. Seit dem vergangenen Jahr arbeiten die 19 Vertriebsmitarbeiter mit iPads und einer App für den Außendienst.

Geschäftsführer Jochen Schmid (l.) und IT-Leiter Michael Schmid im Ladengeschäft im Kirchheim/Teck.

Das schwäbische Handelsunternehmen SSK Schrauben Schmid mit Hauptsitz in Kirch-heim/Teck und einer Niederlassung in Dresden hat vor fünf Jahren sein altes Warenwirtschaftssystem durch Enventa ERP von Nissen & Velten ersetzt. Seitdem arbeiten die 65 Mitarbeiter mit der Software, um den Kunden – vor allem Holzbaubetriebe, die im Produktsortiment von SSK Schrauben, Dübel, Baubeschläge und Holzverbinder sowie Maschinen und Werkzeuge finden – einen optimalen Service zu bieten.

Im Auswahlprozess sprachen die Offenheit und die webbasierte Architektur für das neue System. Ebenfalls wichtig waren die besseren statistischen Auswertungsmöglichkeiten, die Unterstützung von Standard-Datenbanken und die intuitive Bedienbarkeit der neuen Software.

Mandantenfähigkeit und maßgeschneiderte Masken

Gegenüber der alten Software sei die Mandantenfähigkeit des neuen ERP-Systems ein großer Vorteil, weil die Dresdner Niederlassung als rechtlich selbstständige Einheit geführt wird, so der Anwender. In der Vergangenheit gab es in beiden Unternehmen komplett getrennte Kunden- und Artikelstammdaten, die parallel und damit doppelt gepflegt werden mussten. Heute gibt es zwei Mandanten unter Enventa, die auf die gleichen Stammdaten zugreifen können. Preise, die sich zum Teil unterscheiden, werden bei Bedarf lokal gepflegt. Das Dresdner Haus ist mit einer Internet-Standleitung und VPN an die Server im Haupthaus in Kirchheim angeschlossen.

Im Einsatz ist das Clientside Customizing des ERP-Systems, mit dem sich Eingabefelder, Schaltflächen und Beschriftungen auf Masken ohne Programmierkenntnisse verändern lassen. So hat die IT-Abteilung von SSK beispielsweise Pflichtfelder für die Stammdatenpflege auf den Eingabemasken definiert oder auch Checkboxen für Prozessabläufe gesetzt. Das Management schätzt die Möglichkeit, aus der Lösung heraus SQL-Datenbank-Abfragen für Auswertungen zu initiieren.

Mobil besser informiert

 

Als Spezialist für den Holzbau verfügt SSK Schrauben Schmid über ein deutlich größeres Vertriebsgebiet als der durchschnittliche Produktionsverbindungshandel. Von Baden-Württemberg bis nach Hessen und von Bayern über Thüringen nach Sachsen sind insgesamt 19 Vertriebsmitarbeiter im Außendienst für das Unternehmen unterwegs.

Seit dem Jahr 2015 können sie dabei auf mobile Unterstützung zählen. Auf iPads verwenden sie die Enventa Außendienst App Vermo plus des Heilbronner Softwarehauses SIC! Software. Seitdem organisiert der Vertrieb seine Reiserouten mit der Tourenplanungsfunktion der App. Kundenbesuche können auch unterwegs gut vorbereitet werden, da aktuelle Angebote, Gesprächsnotizen und Rahmenvereinbarungen jederzeit abrufbar sind. Muss es schnell gehen, so können Kundenbestellungen sofort auf dem iPad erfasst, nach Kirchheim übertragen und ausgeliefert werden.

Bildquelle: SSK / Nissen+Velten

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok